Basketball

Bayern und Alba folgen Oldenburg in Pokal-Endrunde

Bester Werfer der Berliner mit 18 Punkten: Albas Malte Delow.

Bester Werfer der Berliner mit 18 Punkten: Albas Malte Delow.

Foto: Andreas Gora/dpa

München  Das Final Four im Basketball-Pokal steht. Als letztes Team kam der deutsche Meister dazu.

Alba Berlin, der FC Bayern München, die EWE Baskets Oldenburg und die MHP Riesen Ludwigsburg haben die Pokal-Endrunde der Basketball-Bundesliga erreicht.

Der Meister und Pokalsieger aus Berlin setzte sich mit 99:71 (51:46) bei der BG Göttingen durch. Die Bayern hatten beim 80:63 (47:30) gegen Medi Bayreuth lange Zeit Probleme. Oldenburg gewann in eigener Halle gegen die MLP Academics Heidelberg mit 85:83 (39:52).

Am Vortag waren bereits die MHP Riesen Ludwigsburg durch ein klares 95:69 (54:35) bei den Hakro Merlins Crailsheim in das Top Four am 18./19. Februar 2023 eingezogen. Im Halbfinale trifft Alba auf die Bayern. Oldenburg kämpft gegen Ludwigsburg um den Einzug ins Pokal-Finale.

Alba Berlin nahm erfolgreich Revanche für die erste Saisonpleite in der Liga eine Woche zuvor. Beste Berliner Werfer in Göttingen waren Malte Delow mit 18 Punkten und Luke Sikma mit 14 Punkten.

Die Münchner taten sich zu Beginn schwer und trafen im ersten Viertel nur einen ihrer neun Würfe aus dem Feld. Dank eines 20:4-Laufs innerhalb von vier Minuten setzte sich der Favorit zur Pause auf 47:30 ab. Nach der Halbzeit verloren die Gastgeber ihren Rhythmus, die Bayreuther kamen aber nicht mehr näher als auf neun Zähler Differenz heran. Andreas Obst führte die Bayern mit 16 Punkten an und traf 106 Sekunden vor Schluss den spielentscheidenden Dreier.

Die EWE Baskets Oldenburg siegten dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Halbzeit. Bester Werfer bei den Oldenburgern, die den Pokal zuletzt 2015 gewinnen konnten, war DeWayne Russell mit 28 Punkten. Bei Heidelberg kam Eric Washington auf 21 Zähler, vergab aber den letzten Wurf zum möglichen Sieg.