HBL

Hannover-Burgdorf stellt Training ein - Corona bei Gegner

Sven-Sören Christophersen, Sportlicher Leiter beim Bundesliga-Club TSV Hannover-Burgdorf.

Sven-Sören Christophersen, Sportlicher Leiter beim Bundesliga-Club TSV Hannover-Burgdorf.

Foto: dpa

Hannover. Die Corona-Fälle beim Handball-Zweitligisten HSV Hamburg haben auch Auswirkungen auf den Bundesliga-Club TSV Hannover-Burgdorf.

Da die "Recken" noch 18. September ein Testspiel gegen den HSV bestritten, stellten sie vorerst ihren Trainingsbetrieb ein und ließen alle Spieler auf das Coronavirus testen. "Um jegliche Risiken zu vermeiden und zum Schutz unserer Spieler haben wir vorsorglich den Trainingsbetrieb unterbrochen, bis die Testergebnisse da sind", sagte Hannovers Sportlicher Leiter Sven-Sören Christophersen.

Die Ergebnisse werden am Donnerstag erwartet. Danach entscheidet sich auch, ob das für Freitag geplante Testspiel gegen den Bundesliga-Rivalen SC Magdeburg stattfinden kann. Der HSV Hamburg hatte bekanntgegeben, dass sich fünf seiner Spieler mit dem Coronavirus infiziert haben.

So wird der erste Spieltag der 2. Handball-Bundesliga ohne den HSV Hamburg stattfinden. Wie der Club mitteilte, kann das Team von Trainer Torsten Jansen am 2. Oktober wegen der infizierten Spieler nicht beim TuS N-Lübbecke antreten.

Die Infektionen waren bei Routinetests festgestellt worden. "Die betroffenen Spieler weisen keinerlei Symptome auf und fühlen sich gesund", teilte der HSV in einer Pressemitteilung mit. Dennoch habe sich die gesamte Mannschaft umgehend in freiwillige Quarantäne begeben.

© dpa-infocom, dpa:200923-99-681361/3