Fußball

Manchester United wirft Superstar Cristiano Ronaldo raus

Cristiano Ronaldo beim Training in Doha. Am Donnerstag startet er mit Portugal in die WM.

Cristiano Ronaldo beim Training in Doha. Am Donnerstag startet er mit Portugal in die WM.

Foto: AFP

Manchester.  Cristiano Ronaldo hatte in einem Fernseh-Interview mit Manchester United abgerechnet. Nun hat sich der Klub von ihm getrennt.

Während sich Cristiano Ronaldo mit der portugiesischen Nationalmannschaft auf das erste Spiel bei der Fußball-WM in Katar am Donnerstag gegen Ghana (17 Uhr/ZDF und MagentaTV) vorbereitet, hat der Superstar in seiner Wahlheimat die Kündigung erhalten. Der englische Spitzenklub Manchester United trennt sich mit sofortiger Wirkung vom 37 Jahre alten Offensivspieler. Das gab der Rekordmeister am Dienstagabend bekannt.

Abrechnung mit Manchester United in TV-Interview

Laut Klub erfolgte die Trennung einvernehmlich. Ronaldo aber hatte in der vergangenen Woche in einem Fernsehinterview mit United abgerechnet, um seinen Abschied zu erzwingen. Der Klub dankte ihm nun für dessen „immensen Beitrag“ im Old Trafford mit insgesamt 145 Toren in 346 Einsätzen.

Bei United will man sich jetzt darauf konzentrieren, „die Fortschritte der Mannschaft unter Erik ten Hag fortzusetzen und gemeinsam an den Erfolgen auf dem Spielfeld zu arbeiten“, hieß es in der Mitteilung.

Ronaldo zuletzt immer stärker im Abseits

Ronaldo war im Sommer 2021 an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, er konnte aber nicht an seine früheren Glanzzeiten anknüpfen und geriet zuletzt immer stärker ins Abseits. Bereits zwischen 2003 und 2009 hatte er für die Red Devils gespielt und dort seine Weltkarriere gestartet.

Nun ist Cristiano Ronaldo vorerst einmal vereinslos. Angeblich ließ sich der Start der portugiesischen Nationalmannschaft über seinen Berater schon im vergangenen Transferfenster verschiedenen Klubs anbieten, darunter angeblich auch die Bundesligisten Bayern München und Borussia Dortmund − allerdings vergeblich, das Interesse der deutschen Klubs war nicht vorhanden. Nun wird das Thema wieder heiß werden. Doch Ronaldo ist teuer und daher schwer vermittelbar.