Eingeklemmter Autofahrer auf A4 befreit: Verkehr stand zwei Stunden lang still

red, dpa
Bei Neudietendorf war ein Auto unter einen Lkw geraten. Der 54-jährige Autofahrer musste aus dem Fahrzeug befreit werden und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Bei Neudietendorf war ein Auto unter einen Lkw geraten. Der 54-jährige Autofahrer musste aus dem Fahrzeug befreit werden und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Foto: Autobahnpolizeiinspektion

Neudietendorf.  Ein schwerer Unfall hat am Freitag auf der A4 nahe Neudietendorf für einen sechs Kilometer langen Stau gesorgt. Ein Autofahrer musste aus seinem Wrack befreit werden.

Am Freitagnachmittag kam es kurz nach 14 Uhr auf der A4 in Richtung Dresden zu einem schweren Unfall. Ein Auto war zwischen den Anschlussstellen Wandersleben und Neudietendorf unter einen Lkw gerutscht. Der 54-jährige Autofahrer war in dem Wrack eingeklemmt und konnte erst nach über einer Stunde schwer verletzt befreit und gerettet werden. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Fahrbahn Richtung Dresden war für rund zwei Stunden komplett gesperrt; aktuell sind mittlerer und linker Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben. Autos sollten eine Rettungsgasse bilden. Es bildete sich ein sechs Kilometer langer Rückstau, der sich nur langsam wieder auflöst. Der 61-jährige Fahrer des beteiligten Sattelzuges wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Zunächst war unklar, wie es genau zu dem Unfall kam. Der vorläufige Gesamtschaden beläuft sich auf ungefähr 20.000 Euro.

Mehrere Polizeifahrzeuge kollidieren auf A4 miteinander

Es war bereits der zweite große Unfall, der am Freitag den Verkehr auf der A4 in Thüringen Richtung Dresden behinderte. Am Morgen waren mehrere Polizeifahrzeuge im Jagdbergtunnel bei Jena verunglückt. Die Autobahn musste hier für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

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