Zeitreise in der Robertsmühle bei Eisenberg kommt gut an

Eisenberg/Kursdorf  Modenschau, Oldtimer und altes Spielzeug verlocken Besucher, bei der „Sommerfrische“ Station zu machen in der Robertsmühle.

Zur „Sommerfrische“ in der Robertsmühle im Eisenberger Mühltal kamen neben Gästen mit Oldtimern auch im Stil der 1920er Jahre gekleidete Mitarbeiter.

Zur „Sommerfrische“ in der Robertsmühle im Eisenberger Mühltal kamen neben Gästen mit Oldtimern auch im Stil der 1920er Jahre gekleidete Mitarbeiter.

Foto: Florian Girwert

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Pünktlich gegen 13 Uhr rollen etliche Oldtimer den schmalen Weg zum Parkplatz vor der Robertsmühle entlang. Auch sie schließen sich der Zeitreise an, die anlässlich der „Sommerfrische“ hier am Pfingstmontag anstand. Mitarbeiter haben sich im Stil der 1920er Jahre kostümiert – und Jens Fiegler zeigt Spielzeug aus längst vergangenen DDR-Tagen.

„Wir haben auch versucht, gerade am Mühlentag mehr mit den anderen Mühlen zu machen“, sagt Ina John, Geschäftsführerin des Vereins Ländliche Kerne, der aktuell noch Betreiber der Mühle ist. Doch nach dem ersten Jahr sei die Zusammenarbeit wieder eingeschlafen. „Heute sind wir bisher zufrieden“, berichtet sie, selbst im Stil der 1920er Jahre mit elegantem Kleid zur Arbeit erschienen. Ziel des Montags sei aber auch der Spaß für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen Zapfhahn, Grill und Bierbänken „und nicht zu viel Stress“, sagt sie und lacht.

Von Badeanzug bis Federboa

Neben Standard-Verpflegung vom Rost und erfrischenden Getränken durften natürlich Ausflüge in die Vergangenheit nicht fehlen. Nadine Fellmuth moderierte von einer Kutsche herunter eine kurze Modenschau über den Gartenweg mit den erlesensten Kleidungsstücken aus der Zeit von vor etwa 100 Jahren – Badeanzug für Männer inklusive. Die Besucher sind angetan und fotografieren fleißig. Selbst kostümiert hat sich von den Gästen nicht wirklich jemand. „Passt wahrscheinlich nicht, die meisten sehen das hier nur als eine Station, wenn sie weiter ins Mühltal laufen.“

Die Resonanz der Besucher war schon zu Beginn gut. Auf dem Privat-Parkplatz von Elvira Müller am Eingang des Mühltals in Kursdorf standen zur Mittagsstunde beinahe 100 Autos – und längst nicht alle Besucher ließen ihr Auto fußgängerfreundlich so weit vorn auf der Ausflugsstrecke stehen.

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