Berlin (dpa/tmn). Schon mal etwas von Food Pairing gehört? Tomate und Basilikum sind ein klassisches Beispiel für solch ein geschmackliches Zusammenpassen. Ein Brot-Sommelier erklärt, wie das beim Brot funktioniert.

Das Tolle ist: Beim Food Pairing gibt es eigentlich kein No-Go. Erlaubt ist, was schmeckt. So sieht es Brot-Sommelier Fernando Pfatischer. Eine kontrastreiche Kombination des Brot-Experten, auf die der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hinweist, ist zum Beispiel süßes Brioche-Brot mit jungem, kräftig-würzigem Bergkäse.

Für helles Brot empfiehlt Pfatischer einen leichten Frischkäse mit fruchtig-sonnengereiften Tomaten, dazu ein Hauch von Fleur de Sel. Auf dunkles Brot passt für den Bayern am besten die salzige Käsespezialität Obazda.

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Das Brot des Jahres, das aromatische, leicht malzige Weizenvollkornbrot, kombiniert der Sommelier mit einem jungen Bergkäse aus dem Alpenvorland und einer Konfitüre aus Johannisbeeren und reicht dazu einen fruchtigen Rooibostee mit Karamellnoten.

Für Pfatischer persönlich gibt es aber dann doch noch ein No-Go: Nämlich die Verbindung eines sehr stark gewürzten Brotaufstriches mit einem sehr süßen Wein. Warum? Diese Kombination könne zu einer Konkurrenz der Aromen führen statt zu einer Ergänzung.