Angriffskrieg

Ukraine-Krieg: Russland ordnet Rückzug aus Cherson an

Not macht erfinderisch: Kiewer leben mit Stromausfällen

Not macht erfinderisch: Kiewer leben mit Stromausfällen

Russische Raketenangriffe auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine haben zu massiven Engpässen in der Stromversorgung geführt. In der Hauptstadt Kiew müssen die Bürger immer wieder damit zurecht kommen, dass der Strom stundenweise abgestellt wird.

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Berlin  Nach der Gegenoffensive der Ukraine steht Russland unter Druck. Nun will die Angriffsmacht das besetzte Gebiet um Cherson aufgeben.

Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven ziehen sich Russlands Truppen aus einem strategisch wichtigen Teil des annektierten südlichen Gebiets Cherson zurück. Verteidigungsminister Sergej Schoigu ordnete am Mittwoch die Räumung des rechten Ufers des Flusses Dnipro an, wie im russischen Staatsfernsehen zu sehen war.

Zuvor hatte es mehrere Berichte gegeben, nach denen der Vizechef der von Moskau eingesetzten Verwaltung im südukrainischen Gebiet Cherson gestorben sei. Der 45-jährige Kirill Stremoussow sei am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, sagte Besatzungschef Wladimir Saldo in einer beim Nachrichtendienst Telegram verbreiteten Videobotschaft. Details nannte er nicht.

Stremoussow hatte Gerüchte über einen russischen Rückzug aus dem Gebiet als einer der bekanntesten Vertreter der Besatzungsverwaltung bis zuletzt praktisch ausgeschlossen.(fmg/dpa/afp)

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Dieser Artikel erschien zuerst bei morgenpost.de.