Ein roter BMW bereichert den Fuhrpark der Stadtrodaer Feuerwehr

Stadtroda  Seit Montag gehört mit dem BMW X3 ein fast neuer Einsatzleitwagen zum Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Stadtroda.

Die Freiwillige Feuerwehr Stadtroda hat einen neuen Einsatzleitwagen.

Die Freiwillige Feuerwehr Stadtroda hat einen neuen Einsatzleitwagen.

Foto: Jens Henning

„Wir haben den Wagen geleast“, sagt Stadtrodas Stadtbrandmeister Hendrik Staps am Rande der Übergabe.

Das Fahrzeug, ausgestattet mit Allrad-Antrieb und damit geländetauglich, wird im Einsatzfall vom Stadtbrandmeister als Führungsfahrzeug gelenkt. Doch nicht nur Staps darf hinter das Lenkrad, sondern jeder ausgebildete Maschinist der Stadtrodaer Wehr. Bis Ende dieser Woche wollen Staps & Co. das Fahrzeug auch mit allen erforderlichen Dingen versehen, damit es für den Straßenverkehr zugelassen wird. Dazu gehört unter anderen ein neues Kennzeichen.

Leasingpartner ist eine Firma aus der Nähe von Köln. „Vor sechs Wochen waren wir zum ersten Mal im Kontakt. Und jetzt haben wir unser neues Auto schon“, sagte Staps.

Der alte Einsatzwagen, ein Nissan Patrol aus dem Baujahr 1990, war am Boden und wäre ohne teure Reparaturen nicht mehr durch den TÜV gekommen. Sie hätte der Stadt Stadtroda als obersten Dienstherr der freiwilligen Feuerwehr laut Staps an die 6500 Euro gekostet. „Das wäre wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen“, sagte der Stadtbrandmeister.

Der fast 30 Jahre alte Nissan wurde mittlerweile an einen Sammler aus der Nähe von Ulm veräußert. Der Familienvater holte nicht nur das alte Fahrzeug ab, er blätterte auch 4500 Euro hin. Nach eigenen Aussagen will er das Fahrzeug wieder „aufpäppeln“ und damit in den Urlaub fahren. Keine zwei Tage stand das Fahrzeug zum Verkauf im Netz. Dann hatte der Liebhaber aus Baden-Württemberg zugeschlagen.

„Mit den 4500 Euro, die wir durch den Verkauf bekamen, können wir erst einmal die Leasingrate für das erste Jahr bezahlen“, sagte Staps. Der Vertrag über die 42 Monate war bewusst gewählt. „Wir hoffen auf eine Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges. Die Planungen laufen auf das Jahr 2021. Wir rechnen aber damit nicht vor 2022“, sagte Staps.

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