Meine Meinung: Andreas Schott über ein Bauprojekt im Schutzgebiet

Es ist sicher kein einfaches Unterfangen, wenn zwingend notwendige Erneuerungen von Leitungen mitten in einem Naherholungs- und Trinkwasserschutzgebiet, wie zum Beispiel im Zeitzgrund, anstehen.

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Aber zum Glück wurde das horizontale Spülbohrverfahren irgendwann in den 1980er Jahren erfunden. Tiefbohrtechniker sollten einen Fluss queren und kamen auf die pfiffige Idee, statt eine aufwendige offene Bauweise zu nutzen, doch horizontal unter dem Fluss durchzubohren.

Bis heute hat sich die Technik weiter verfeinert. Und so ist das Erneuern von Trinkwasserleitungen und anderer Medien auch in besonders schutzbedürftigen Bereichen schonend möglich. Lediglich eine Start- und Zielgrube – und bei langen Strecken eine Entlastungsgrube – müssen gegraben werden.

Immerhin geht es bei den Bautätigkeiten im Zeitzgrund um die Versorgungssicherheit für etwa 10.000 Haushalte, die mit Trinkwasser aus dem Brunnen im Zeitzgrund versorgt werden wollen.

Etwa zwei Millionen Kubikmeter Wasser zapfen Privatverbraucher und eine Reihe an Großunternehmen, bis hin zu Agrarunternehmen, die insbesondere für die Viehwirtschaft Wasser benötigen, jährlich aus dem Netz des Zweckverbandes.

Und Trinkwasser ist ein wichtiges Gut. Es muss immer fließen, weil es halt ein lebenswichtiges Nass ist!

Buddeln im Zeitzgrund: Damit das Trinkwasser fließen kann

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