FC Carl Zeiss Jena auf einem Niveau zwischen Bayern München und dem TSV 1860

Jena  Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch auf der Suche nach Blutgrätschen, Abseitsfallen und Seitfallziehern.

Raphael Obermair.

Raphael Obermair.

Foto: Frank Steinhorst

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Sage einer noch, der glorreiche FC Carl Zeiss Jena könne mit Fußballmannschaften klangvollen Namens nicht mithalten. Am Nachmittag sollen drei Punkte in München abgeholt werden, und zwar beim TSV 1860. Die Münchner Löwen waren immerhin 1966 mal Deutscher Meister. Ein Jahr zuvor waren sie bis ins Finale des Europapokals der Pokalsieger vorgestoßen. Kennen wir das nicht? Und wie! 1981 – der FCC zieht ins Endspiel des Europapokals der Pokalsieger ein. Und dreimal war Jena DDR-Meister.

Selbstbewusst kann man also davon sprechen, dass zwei Traditionsvereine zu einem Duell auf Augenhöhe antreten. Vorsicht aber! Die Tageskassen bleiben für Jenaer im Grünwalder Stadion in München geschlossen.

Worin besteht nun jedoch die Verbindung zwischen dem FC Bayern München und dem FC Carl Zeiss Jena? Das Band hat einen Namen und der lautet: Raphael Obermair. Der Spieler stand nämlich bei den großen Bayern mal unter Vertrag und kennt die Stars des deutschen Dauermeisters persönlich. Ob Joshua Kimmich oder Manuel Neuer, Robben und Ribery. Nach einem Ausflug über Österreich zählt Obermair, ein Bayer mit philippinischen Wurzeln, zu den spektakulären Neuverpflichtungen des FCC für diese Saison. Hoffentlich hilft es was.

Ansonsten liegt hinter den Jenaern wieder mal eine teure Woche. 3700 Euro Strafe brummt der DFB dem Verein auf, weil Fans im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt Tennisbälle auf das Spielfeld geballert hatten. In der Rechnung enthalten ist auch das Zünden eines Rauchtopfs beim Auswärtsspiel in Münster. Rauch mag man sich wünschen – allerdings in Form von Toren im Gehäuse der Münchner Löwen.

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