Jena nun auch E-Bus-Leuchtturm

Thomas Beier kommentiert die sehr männliche Jungfernfahrt eines Elektro-Busses in Jena.

Thomas Beier fuhr E-Bus.

Thomas Beier fuhr E-Bus.

Foto: Thomas Beier

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„Da simmer dabei! Dat is prima!“ Der Text eines Kölner Karnevalsliedes passt auch zur E-Bus-Jungfernfahrt beim Jenaer Nahverkehr. Zwar kann niemand mit Gewissheit sagen, ob es am Ende wirklich batteriebeladene Busse sein werden, die neben der Straßenbahn die Mobilität der Jenaer in den nächsten Jahrzehnten sichern. In jedem Fall funktioniert die Technik aber, wie gestern zu sehen war. Und weil an der Friedrich-Schiller-Universität Wissenschaftler intensiv an fortschrittlichen Energiespeichern forschen, ist Jena geradezu prädestiniert dafür, als E-Bus-Leuchtturm zu strahlen.

Etwas überraschend war am Donnerstag nur die extrem hohe Männerquote bei der Jungfernfahrt. Normalerweise stellen Frauen unter den ÖPNV-Fahrgästen doch die Mehrheit. Das gilt es zu bedenken – auch beim E-Bus-Design: Meine Herren, bei den nächsten Bussen also nicht immer nur dunkle, glatte Flächen bestellen, auch mal Mut zu hellen Farben und fröhlichen Sitzmustern zeigen, wie es sich zwei Passantinnen am Westbahnhof gestern wünschten.

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