Förderverein für Stadtgeschichte Neustadt zieht Bilanz

Neustadt.  An das erfolgreiche vergangene Jahr mit zahlreichen Aktivitäten will man auch 2020 anknüpfen. Fest zum 25-jährigen Jubiläum in Planung

Werner Greiling, Geschichtsprofessor an der Universität Jena, leitet den Förderverein für Stadtgeschichte Neustadt seit seiner Gründung 1995.

Werner Greiling, Geschichtsprofessor an der Universität Jena, leitet den Förderverein für Stadtgeschichte Neustadt seit seiner Gründung 1995.

Foto: Foto: OTZ-Archiv

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Eine „großartige Bilanz“ konnten die Mitglieder des Fördervereins für Stadtgeschichte Neustadt an der Orla mit Blick auf das vergangene Jahr bei ihrer Jahresversammlung ziehen, zu der sie sich kürzlich im Hotel Stadt Neustadt zusammengefunden hatten.

Für das Jahr 2019 konnte auf drei neue Buchpublikationen, die entsprechenden öffentlichen Präsentationen, zwei sehr gut besuchte Vortragsabende, die aktive Mitwirkung an der derzeitigen Ausstellung über „Neustädter Maler zwischen Handwerk und Kunst“ sowie anspruchsvolle zusätzliche Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Jubiläum „30 Jahre Friedliche Revolution und ‚Mauerfall’“ verwiesen werden. „Es liegt ein außergewöhnliches Jahr hinter uns“, resümierte Werner Greiling, Vorsitzender des Fördervereins für Stadtgeschichte.

Möglich geworden seien die zahlreichen Aktivitäten durch die engagierte Arbeit der Vereinsmitglieder, für deren Einsatz der Vorsitzende dankte. „Alle Vereinsmitglieder üben ihre Tätigkeit ohne jegliche Aufwandsentschädigung aus“, betonte Werner Greiling. Besonders hob er unter den vielen Aktiven Klaus Broders hervor, der die Ausstellung „Neustädter Maler zwischen Handwerk und Kunst“ kuratiert und auch Mitherausgeber des zur Schau erschienenen Katalogs ist.

Ferner würdigte er Torsten Dylong, der als Schatzmeister seine umfangreiche und zeitaufwendige Arbeit wiederum mit großer Professionalität und Zuverlässigkeit erledigt habe. Dass sich die Projekte der Unterstützung der öffentlichen Hand ebenso erfreuen konnten wie der Hilfe mehrerer treuer Sponsoren, wurde ebenfalls dankbar honoriert.

25-jähriges Gründungsjubiläum wird in diesem Jahr gefeiert

An das erfolgreiche vergangene Jahr wollen die Vereinsmitglieder auch 2020 anknüpfen. Geplant sind weitere Publikationen, öffentliche Veranstaltungen zur Erinnerung und Mahnung an das Kriegsende 1945 im Mai sowie zwei historische Vortragsabende. „Mit dem ersten soll der neue Ortsteil Knau auch historisch in die Stadt hereingeholt werden. Vereinsfreund Stephan Umbach wird am 24. April über ‘Das Rittergut Knau und seine nähere Umgebung. Einblicke in eine bewegte Geschichte’ referieren“, gab Werner Greiling einen Ausblick.

Zu einem Höhepunkt im Vereinsleben soll eine Veranstaltung zum 25-jährigen Gründungsjubiläum werden, das die Mitglieder mit zahlreichen Förderern und weiteren Gästen am 28. November 2020 im Augustinersaal feiern wollen.

Gegründet wurde der Verein am 24. November 1995, nachdem der damalige und heutige Vorsitzende seinen Wohnort von Jena wieder in seine Heimatstadt verlegt hatte. Die Vorbereitungen auf das Fest werden vom Vorstand koordiniert, der nach dreijähriger Amtszeit neu gewählt wurde.

Das Vertrauen bekamen erneut Werner Greiling als Vorsitzender, Manfred Lange als Stellvertreter, Torsten Dylong als Schatzmeister sowie Alfred Engelmann als Schriftführer ausgesprochen. Alle vier wurden ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Der alte und neue Vorstand wird damit auch in den kommenden drei Jahren die Geschicke des Vereins leiten.

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