Siemens Rudolstadt mit ganz junger Mannschaft (Update)

Rudolstadt Rudolstadt Saalfeld Rudolstadt Thimmendorf Rudolstadt  In der Stadtliga Rudolstadt im Volleyball begann jetzt die neue Saison. In dieser Spielzeit sind sieben Teams am Start.

In der Volleyball-Stadtliga der Männer begann die Saison.

In der Volleyball-Stadtliga der Männer begann die Saison.

Foto: Alexander Hebenstreit

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der Volleyball-Stadtliga der Männer im Landkreis Saalfeld/Rudolstadt begann jetzt die 27. Saison. Dabei gab es mit einem 3:0 für Siemens Rudolstadt und einem 3:1 für den FES-Sechser auch zwei deutliche Gewinner.

Siemens mit großer Motivation

Nach Monaten der Hallen-Abstinenz empfing der hoch motivierte SV Siemens die Gäste aus Thimmendorf. Aufgrund von Personalmangel griff die Heimmannschaft auf eine ungewöhnlich junge Besatzung zurück, welche dennoch relativ sicher und ohne jugendlichen Leichtsinn den ersten Satz mit einem klaren 25:15 beendete.

Im zweiten Satz erkämpften sich beide Seiten mit teils spektakulären Rettungsaktionen Punkt für Punkt, bis sich die Siemensianer durch eine Aufschlagserie und konsequent genutzte Angriffe Mitte des Satzes auf 20:14 absetzen konnten. Auch eine Auszeit seitens der Volleytiere konnte das Ergebnis von 25:19 nicht mehr verhindern. Mit einem Wechsel in der Aufstellung brachte Siemens in Satz Nummer drei seine wahrscheinlich jüngste Stadtligamannschaft aller Zeiten aufs Feld. Mit einem Altersdurchschnitt von 19,3 Jahren und keinem Spieler über 21 wollte man den ersten Sieg der Saison nun komplettieren, aber auch die Gäste kamen immer besser ins Spiel. Trotz kleinerer siemensianischer Annahmeprobleme und dem Kampfgeist der Volleytiere ging auch der letzte Satz verdient mit 25:20 nach Rudolstadt.

YUKO verpasst siegreichen Saisonauftakt

Mit 21: 25, 16: 25, 25: 23 und 19: 25 endete das erste Spiel der Saison 2019/20 für die Saalfelder Herren. Mit einer Heimniederlage in der Grünen Mitte gegen engagierte Spieler aus Schwarza wollte man eigentlich nicht beginnen.

Yuko startete zunächst stark in den ersten Satz und führte 6:0 an. Doch die Schwarzaer Gäste drehten den Satz noch zu ihren Gunsten. Satz zwei gaben die Saalfelder Herren ohne viel Gegenwehr ab (16:25). Ausschlaggebend waren sicherlich einige Fehler in der Annahme und Unachtsamkeiten in der Abwehr.

Den vielleicht schon entscheidenden dritten Satz wollten die Saalfelder dann aber doch nicht so ohne Weiteres abgeben. Max Gölitzer trug auch durch starke Angriffe zum Satzgewinn bei. Verdient entschied Yuko den dritten Satz knapp mit 25:23 für sich.

Motiviert und in Angriffslaune führten die Gastgeber den vierten Satz bis zum 19:15 an, rangen den Gästen im Verlauf auch zwei Auszeiten ab. Gegen Ende profitierte der FES aber von deutlichen Annahmeproblemen der Saalfelder und holte 9 Punkte in Folge. Eine ratlose Gastgebermannschaft gab schließlich den vierten und letzten Satz des Spieles ab und FES freute sich über hart erkämpfte 25:19 Punkte.

Vital Rudolstadt siegeshungrig gegen Saalfelder

Beide Teams zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung und belohnten die wenigen anwesenden Zuschauer bis zum 18:18 mit einem ausgeglichenen und damit spannenden ersten Satz. Eine sichere Aufschlagserie der Heimmannschaft ließ am Ende das Pendel zu deren Gunsten ausschlagen (25:21).

Der etwas erhöhte Aufschlagdruck der Gäste brachte diesen nach dem Seitenwechsel sofort einen kleinen Punktevorsprung ein und zwang die personell veränderten Vitalen zur frühen Auszeit beim 3:6. Doch alles Engagement der Heimmannschaft nutzte in diesem Satz nicht viel, die Saalfelder glichen aus (18:25).

Im dritten Durchgang kehrten die Vitalen zu ihrer Ausgangsformation zurück und erarbeiteten sich auf Basis einer zunehmend stabilen Annahme gute Angriffsmöglichkeiten, welche in dieser Phase vom Gegner nicht mehr so häufig pariert werden konnten (25:21). Bis zur Hälfte des letzten Satzes konnte Yuko erneut gut mithalten, ehe der Durchgang mit 25:16 an die Hausherren ging.

SSV Kleingeschwenda mit souveränem Auswärtssieg

Wer Herr im Hause in diesem Spiel war, wurde schnell deutlich. Nicht die in Minimalbesetzung angetretenen Gastgeber, sondern das Team von der Saalfelder Höhe gab nach Belieben den Ton an. Die ersten beiden Sätze verliefen nach gleichem Muster. In jedem Mannschaftsteil konnte Kleingeschwenda deutlich mehr Druck aufbauen. Mit 25:12 und 25:15 gingen die Sätze an den SSV.

Satz drei versprach zu Beginn etwas spannender zu werden, da die Volleytiere jetzt mehr am Spiel teilnahmen und die Begegnung dadurch ausgeglichener war. Im Spiel der Gäste zeigten sich ein paar Ungenauigkeiten, jedoch konnten die Volleytiere in den entscheidenden Situationen zum Teil wenig Nutzen daraus ziehen. Zum Satzende spielte der SSV wieder nahezu fehlerfrei, so dass mit 25:18 auch der dritte Satz noch deutlich endete und die Gäste mit einem 3:0-Erfolg in die Saison starten konnten.

VC Schwarza gewinnt Spiel auf Augenhöhe gegen SV 1883 Schwarza

Beide Teams agierten von Beginn an auf Augenhöhe. Zahlreiche Zuschauer sahen teilweise lange Ballwechsel in einem fairen, aber kampfbetonten Spiel. Während der Heimsechser den ersten Satz knapp für sich entschied (25:22), konterte FES im zweiten Satz trotz guter Aufschlagserie des VC-Urgesteins Klaus Dieter Förster mit gleichem Punktabstand (22:25). Im dritten Satz sah man bis zum neunzehnten Punkt wieder zwei Mannschaften, die im Gleichschritt Punkte sammelten. Am Ende jedoch ging den Männern des VC die Luft aus und FES zog leicht davon (20:25).

Der VC nun wachgerüttelt, setzte alles daran, den Satzausgleich zu erzielen. FES gab aber nicht auf und hielt bis zur Mitte des vierten Satzes alles offen. Im Endspurt ließen die Heimspieler keinen Zweifel daran, wer den Satz gewinnt (25:15). Der Tiebreak hielt dann auch, was man vorher erwartete. Beide Mannschaften versuchten Druck aufzubauen und abwechselnd punkteten beide. Beim Stand von 7:8 erfolgte der letzte Seitenwechsel und es blieb bis zum Schluss eine enge Kiste. Am Ende siegte der Heimsechser knapp mit 15:12, auch dank der Alternativen von der Bank, welche man erfolgreich einwechselte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren