Der Anti-Drogen-Zug rollt nach Schleiz

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Besucher-Rückmeldungen im „Revolution Train“.

Besucher-Rückmeldungen im „Revolution Train“.

Foto: Peter Cissek

Schleiz.  Das Aufklärungsprojekt „Revolution Train“ hält in Schleiz und lädt Schulklassen ein. Aber auch Familien und Vereine sind willkommen.

Im vergangenen Jahr konnte der Revolution-Train coronabedingt nicht nach Thüringen kommen. In diesem Jahr ist der Anti-Drogen-Zug wieder auf Tour und macht vom 22. bis 24. September am Bahnhof in Schleiz Halt.

„Die Aufklärung der Jugendlichen zum Thema Drogen – vom Alkoholmissbrauch bis zum Konsum illegaler synthetischen Drogen – ist unverzichtbar. Deshalb haben wir erneut große Anstrengungen unternommen, um den Revolution Train in den Saale-Orla-Kreis zu holen“, sagt Corina Fügmann, Fachdienstleiterin Frühe Hilfen und Inklusion am Jugendamt.

Während der Monate der coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens habe es wie zuvor erhebliche Probleme von Jugendlichen und Erwachsenen mit Suchtproblemen gegeben. „Uns ist bekannt, dass es trotz der Einschränkungen möglich war, illegale synthetische Drogen zu beschaffen und zu konsumieren. Alkohol und Zigaretten sowieso“, so Fügmann.

Deshalb dürfe die Intensität der Bemühungen des Netzwerkes Courage gegen Drogen nicht nachlassen, betont die Fachdienstleiterin, die seit 2014 Gründungsmitglied des Netzwerkes im Saale-Orla-Kreis ist.

„Wir freuen uns, dass es zum dritten Mal gelungen ist, den Zug nutzen zu können und wir Partner gefunden haben, die das Projekt unterstützen und mitfinanzieren“, so Fügmann. Zur Vorbereitung der Aufklärungskampagne wurden Moderatorinnen und Moderatoren geschult, um die Führungen im Revolution Train durchzuführen.

Federführend in der Organisation im Saale-Orla-Kreis ist die Volkssolidarität Oberland. Schüler aller neunten und teilweise auch zehnten Klassen des Kreises werden Führungen im Revolution Train im Rahmen der Schulzeit erhalten.

Am 22., 23. und 24. September fahren die Schulklassen am Vormittag nach Schleiz, um an dem Aufklärungsprogramm teilzunehmen. Am Bahnhof Schleiz gibt es ein – aufgrund der Corona-Infektionsschutzvorschriften verkleinertes – Rahmenprogramm, beispielsweise einen Infostand der Suchtberatung.

An den drei Nachmittagen steht der Anti-Drogen-Zug dann für interessierte Jugendliche, Familien, Vereine und weitere Interessenten bereit. Der Besuch ist kostenlos. „Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen aber unbedingt erforderlich“, erklärt Eva Thrum vom Fachdienst Frühe Hilfen und Inklusion/Jugendamt im Landratsamt.

Anmelden kann man sich telefonisch unter 03663/48 89 63 oder über die Facebook-Seite „Courage gegen Drogen“.

Für den Besuch des Zuges gelten die 3-G-Regeln. Gegen das Corona-Virus Geimpfte oder Genesene müssen dies nachweisen. Vor Ort gibt es die Möglichkeit eines Schnelltests gegen einen Obolus von vier Euro. Die Tests werden durch Mitarbeiter der Volkssolidarität durchgeführt.

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