IHK: 40 Prozent der Betriebe im Saale-Orla-Kreis unzufrieden

Schleiz.  Derzeit registrieren zwei Drittel der Betriebe im Saale-Orla-Kreis ein im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangenes Auftragsvolumen.

Zwei Drittel der Betriebe im Saale-Orla-Kreis registrieren ein im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangenes Auftragsvolumen.

Zwei Drittel der Betriebe im Saale-Orla-Kreis registrieren ein im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangenes Auftragsvolumen.

Foto: Archiv/Peter Cissek

Die Corona-Pandemie belastet weiter die Wirtschaft im Saale-Orla-Kreis. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen sind 40 Prozent der befragten Unternehmen mit ihren aktuellen Geschäften unzufrieden. Zu Jahresbeginn äußerten sich lediglich 13 Prozent der Unternehmen entsprechend, heißt es in einer Pressemitteilung.

Derzeit registrieren zwei Drittel der Betriebe im Saale-Orla-Kreis ein im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangenes Auftragsvolumen. Folglich sei auch die Kapazitätsauslastung bei vielen Unternehmen rückläufig. Die Hälfte der Befragten erwarte keine schnelle Rückkehr zur Normalität der Geschäfte. Der Ausblick sei daher sehr verhalten: Während 21 Prozent der Unternehmen eine bessere Entwicklung erwarten, zeigen sich 44 Prozent pessimistisch, heißt es in der IHK-Konjunkturumfrage.

Die Kammer hatte 436 Unternehmen in Ostthüringen mit insgesamt 16.200 Beschäftigten befragt. Der Erholungsprozess der Wirtschaft sei aus deren Sicht dmit Risiken verbunden. Ein möglicher zweiter Lockdown, der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China, das Hin und Her beim EU Austritt Großbritanniens lassen die Sorge um die Nachfrage im In- wie Ausland steigen. Die Erwartungen der Unternehmen für die nächsten Monate fallen daher zurückhaltend aus, heißt es.