Zwischen Selka und Burkersdorf wird aufgeforstet

Schmölln.  An der Schmöllner Bastei finden jetzt Pflegearbeiten statt.

Das Flächennaturdenkmal Schmöllner Bastei ist besonders schützenswert betrachten.

Das Flächennaturdenkmal Schmöllner Bastei ist besonders schützenswert betrachten.

Foto: Jana Borath

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Im Zuge der Errichtung des Industriegebietes Crimmitschauer Straße, Teilgebiet V, sind verschiedene Ausgleichsmaßnahmen erforderlich, um die Eingriffe in Natur und Landschaft infolge der geplanten Erschließungsmaßnahmen und der Schaffung neuer Bauflächen zu kompensieren.

So werden im Industriegebiet Crimmitschauer Straße TG V Anpflanzungs- und Begrünungsarbeiten durchgeführt. Weitere Anpflanzungen erfolgten bereits mit der Ausgleichsmaßnahme Autobahn 4 am Kemnitzgrund. Die ungefähr 2,05 Hektar große Fläche wurde mit Feldgehölzstrukturen, Gehölzhecken sowie Obstbäumen aufgewertet.

Als ein weiteres Projekt finden Aufforstungsarbeiten zur Ausgleichsmaßnahme auf einer Ackerfläche von rund 1,61 ha zwischen Selka und Burkersdorf statt. Dort soll ein artenreicher Mischwald entstehen, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Am Pfefferberg in Schmölln wird ein Teilprojekt in den nächsten Tagen angeschoben. Das Flächennaturdenkmal (FND) Schmöllner Bastei ist als besonders schützenswert zu betrachten. Die Schmöllner Bastei als Geotop beziehungsweise geologisches Naturdenkmal bietet einen Einblick in die Erdgeschichte zur Zeit der Trias. Das Flächennaturdenkmal wurde am 25. November 1970 durch einen Beschluss des Rates des Kreises Schmölln unter Schutz gestellt.

Im Landschaftspflegeplan wurde die Erhaltung der zwölf Meter hohen Sandsteinwand und ein aller zwei Jahre stattfindender Rückschnitt der Baum- und Strauchschicht festgelegt. Die Durchführung dieser Pflegemaßnahmen für den Erhalt dieses Naturdenkmal erfolgt durch die Entnahme von rund 25 Großbäumen (Eichen, Kastanie , Birke) im Hanggelände vor dem Felsbereich und von 30 Baumheistern in buschiger und mehrtriebiger Form oberhalb des Felsbereiches und am Felsen sowie 700 Baumheistern und Buschwerk am vorderen Hang- und Böschungsbereich des Felsmassiv zur Verminderung weiterer Erosionen.

Für die Anlieger der Häuser an der Ronneburger Straße 62 bis 82 bedeutet dies Verkehrseinschränkungen zwischen der Bebauung und dem Waldgrundstück. Die Baumaßnahme wird bis Ende Februar andauern.

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