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Corona: Herbstwelle für Lauterbach "immer wahrscheinlicher"

| Lesedauer: 15 Minuten
Videografik: So wirken Impfungen

Videografik: So wirken Impfungen

Beim Impfen wird eine Infektion simuliert. Dies ermöglicht es dem Körper, Abwehrmechanismen gegen den Erreger zu entwickeln. Im Herbst soll es in Deutschland an Omikron-Subvarianten angepasste Corona-Impfstoffe geben.

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Die wichtigsten Corona-Zahlen steigen weiter. Gesundheitsminister Karl Lauterbach reagierte mit einem Appell zum Impfen. Mehr im Blog.

  • Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt vor Herbstwelle
  • Das RKI meldet 95.811 Corona-Neuinfektionen – die Inzidenz steigt auf 379,6
  • Neben Olaf Scholz sind auch die Ministerinnen Klara Geywitz und Nancy Faeser mit Corona infiziert
  • Vier Bundesländer fordern von Lauterbach das Ende der Isolationspflicht
  • Wegen Corona-Infektion: Die Bund-Länder-Beratungen mit dem Kanzler werden verschoben
  • Long Covid: Betroffene Ärztin fordert Aufklärung vom Bund

Berlin. Die Temperaturen sinken, die Corona-Zahlen gehen nach oben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag 95.811 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 56 715) und 138 Todesfälle (Vorwoche: 90) innerhalb eines Tages. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 379,6. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 334,9 gelegen (Vorwoche: 264,6; Vormonat: 248,5). Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) reagierte alarmiert.

Derweil gilt ab dem 1. Oktober das neue Infektionsschutzgesetz. Das bringt auch Änderungen beim Impfstatus mit sich. Bestimmte Gruppen, die bisher als vollständig geimpft galten, benötigen dann weitere Nachweise.

Corona-News von Mittwoch, 28. September –

Lauterbach alarmiert über Fallzahlen: Herbstwelle?

18.01 Uhr: Nach dem Robert Koch-Institut (RKI) hat auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Alarm geschlagen. "Eine Herbstwelle wird immer wahrscheinlicher", twitterte Lauterbach.

Zuvor hatte das RKI die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 334,9 angegeben, ein weiterer Anstieg. Lauterbach erneuerte seinen Appell an alle Bürger, sich impfen zu lassen, zumal spezifische Stoffe gegen die aktuell dominante Omikron-Variante BA.5 vorliegen.

Umfrage: Mehrheit will weiter Maske im Flugzeug tragen

12.04 Uhr: Nach dem Wegfall der Maskenpflicht in Flugzeugen will einer Umfrage zufolge eine Mehrheit der Fluggäste weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 35 Prozent der Befragten gaben in einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov an, dass sie es für wahrscheinlich hielten, ab dem 1. Oktober weiter freiwillig eine Maske im Flieger zu tragen. Für 27 Prozent ist das "nicht wahrscheinlich". 31 Prozent gaben in der Umfrage an, gar nicht zu fliegen. 7 Prozent machten keine Angaben.

Ab Oktober gelten neue Corona-Regeln. In Flugzeugen müssen Passagiere keine Maske mehr tragen. Bundesweit vorgeschrieben werden FFP2-Masken dagegen in Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen. Auch in Fernzügen gilt weiter eine Maskenpflicht, wobei für Kinder eine einfache OP-Maske reicht.

Bauministerin Geywitz erneut an Corona erkrankt

12.02 Uhr: Bauministerin Klara Geywitz hat sich erneut mit dem Coronavirus angesteckt. Eine Pressekonferenz zur Wohngeld-Reform wurde am Mittwoch deswegen abgesagt. Für die SPD-Politikerin ist es bereits die zweite Corona-Erkrankung, im Januar war sie ebenfalls positiv getestet worden. Damit gibt es seit Wochenbeginn schon drei Corona-Fälle im Ampel-Kabinett: Auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser (beide SPD) sind infiziert und isolieren sich.

RKI registriert 95.811 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 379,6

5.38 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 379,6 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 334,9 gelegen (Vorwoche: 264,6; Vormonat: 248,5). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

18.01 Uhr: Nach dem Robert Koch-Institut (RKI) hat auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Alarm geschlagen. "Eine Herbstwelle wird immer wahrscheinlicher", twitterte Lauterbach. Zuvor hatte das RKI die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 334,9 angegeben, ein weiterer Anstieg. Lauterbach erneuerte seinen Appell an allle Bürger sich impfen zu lassen, zumal es spezifische Stoffe gegen die aktuell dominante Omikron-Variante BA.5 vorliegen.

Corona-News von Dienstag, 27. September: Scholz verbringt gesamte Corona-Isolation im Kanzleramt

22.30 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verbringt seine gesamte Corona-Isolationszeit im Kanzleramt. Die kleine Wohnung dort "biete sich an, weil ich von hier aus meiner Arbeit gut nachgehen kann", sagte Scholz, der normalerweise in Potsdam lebt, in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er habe dort alles, was er brauche. Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger hätten in den vergangenen zweieinhalb Jahren in Quarantäne oder Isolation verbracht, da müsse er nun kein Aufheben darum machen, sagte Scholz.

Auf ärztlichen Rat nehme er Paxlovid, sagte Scholz weiter. Das Medikament könne helfen, die Ausbreitung des Virus im Körper zu unterdrücken. Gesundheitlich gehe es ihm "den Umständen entsprechend ganz gut". Die Infektion scheine eher mild zu verlaufen. Um die abgesagten Termine tue es ihm leid, sagte Scholz. "Nun nutze ich die Zeit, um intern vieles zu bewegen."

EMA prüft Modernas Covid-Impfstoff gegen Omikron-Varianten

18.50 Uhr: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft einen neuen Covid-Impfstoff gegen die Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5. Sie habe "begonnen, einen Antrag auf Zulassung einer angepassten Version von Spikevax" des Herstellers Moderna zu bearbeiten, erklärte die EMA am Dienstag. Dabei handelt es sich um einen sogenannten bivalenten Corona-Impfstoff, der sowohl auf die Abwehr der ursprünglichen Form des Coronavirus ausgerichtet ist als auch auf BA.4 und BA.5, die derzeit dominanten Subtypen der Omikron-Variante des Coronavirus.

Vier Bundesländer fordern von Lauterbach Ende der Isolationspflicht

16.52 Uhr: Der Druck auf den Bund, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte zu beenden, steigt. Die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein forderten Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag in einem gemeinsamen Schreiben auf, dafür zu sorgen, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) die Regeln nun schnell ändert. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) sagte: "Wir sollten nach und nach in den Modus kommen, eine Corona-Infektionen wie eine andere Infektionskrankheit zu behandeln, bei der gilt: Wer krank ist, bleibt zu Hause." Man müsse auf mehr Eigenverantwortung setzen und den Menschen nicht mehr fünf Tage Absonderungspflicht vorschreiben.

Scholz: Spitzentreffen mit Ländern zu Energiekrise auf 4. Oktober verschoben

14.21 Uhr: Das für Mittwoch geplante Spitzentreffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zur Energiepreiskrise wird auf die kommende Woche verschoben. "Die Zusammenkunft mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder verschieben wir um sechs Tage auf 4. Oktober", sagte Scholz der "Neuen Osnabrücker Zeitung" nach Angaben vom Dienstag. Der Kanzler verwies dabei auf seine Corona-Infektion, die ihm nur eine Teilnahme per Videokonferenz ermöglicht hätte.

Die Spitzenvertreter von Bund und Ländern wollten am Mittwochnachmittag über die Verteilung der Kosten für weitere Entlastungen wegen der Energiekrise beraten. Zudem sollte es um die Nachfolge für das Neun-Euro-Ticket im Nahverkehr sowie Forderungen der Länder nach einer stärkeren Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Flüchtlingsaufnahme gehen.

In München steigen die Corona-Zahlen stark

12.07 Uhr: Gut zehn Tage nach Beginn des Oktoberfests steigen die Corona-Zahlen in München deutlich. Auf Wochensicht ist die Inzidenz um knapp 77 Prozent auf 424,9 gestiegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen hervorgeht . Das ist deutlich mehr als der der deutsche Anstieg von 29,4 Prozent.

Da die Gesundheitsämter an Wochenenden praktisch keine neuen Fälle an das RKI melden, ist Dienstag in der Regel der erste Tag der Woche, an dem sich deutliche Anstiege in den Inzidenzen zeigen

Ein Zusammenhang des Anstiegs mit dem Oktoberfest lässt sich derzeit zwar kaum beweisen, er liegt aber nahe: Auch bei anderen Volksfesten hatte sich häufig etwa eineinhalb Wochen nach Beginn ein deutlicher Anstieg in den Inzidenzen gezeigt. Oft waren diese dann noch gut eine Woche weiter gestiegen. Auch Expertinnen und Experten hatten im Vorfeld des Oktoberfests eine Wiesn-Welle vorhergesagt.

RKI registriert 89.282 Corona-Neuinfektionen

5.46 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 334,9 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 293,6 gelegen (Vorwoche: 259,0; Vormonat: 260,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 89.282 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 60 237) und 118 Todesfälle (Vorwoche: 146) innerhalb eines Tages.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 33.041.332 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Corona-News von Montag, 26. September – Kanada hebt Corona-Regeln für Einreisende auf

  • Kanada hebt ab Oktober alle Corona-Einreisebeschränkungen auf. Die kanadische Regierung werde die am 30. September auslaufende Verordnung nicht verlängern und alle Anforderungen für die Einreise aufheben, erklärte Gesundheitsminister Jean-Yves Duclos am Montag. Wer nach Kanada einreist, müsse dann keine Impfung mehr nachweisen und auch nicht mehr in Quarantäne, erklärte die kanadische Gesundheitsbehörde.
  • Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich erstmals seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Auf Twitter schrieb sie am Montag: "Jetzt hat mich Corona auch erwischt, zum ersten Mal. Das Virus bleibt tückisch. Passt alle in diesem Herbst gut auf Euch auf!" Faeser hätte an diesem Dienstag an einer gemeinsamen Sitzung der Innen- und Justizminister in München teilnehmen sollen. Dort wird sie nun von einem Staatssekretär vertreten. Die Ministerin sei in Hessen in häuslicher Isolation, teilte ein Sprecher auf Nachfrage mit. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
  • Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Montag positiv auf Corona getestet worden. Er habe milde Erkältungssymptome und sich sofort in Isolation begeben, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.
  • Bildungsgewerkschaften warnen vor Unterrichtsausfällen oder sogar Schulschließungen, falls in einer möglichen neuen Corona-Welle viele Lehrerinnen und Lehrer erkranken. Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montag): "Wenn der Schutz und damit die Gesundheit der Lehrkräfte nicht hinreichend beachtet wird, werden die Schulschließungen vor dem Hintergrund des bereits ohnehin schon dramatischen Personalmangels, bei entsprechendem Krankenstand von ganz allein kommen."

Corona-News von Sonntag, 25. September – Ärztin und Betroffene: Noch viel Eigeninitiative bei Long Covid nötig

  • Im Umgang mit dem neuen Krankheitsbild Long Covid gibt es aus Betroffenensicht trotz Fortschritten noch viel Aufklärungsbedarf. "Ich glaube schon, dass mittlerweile die Sensibilität dem Thema gegenüber zugenommen hat", sagte die Wetzlarer Ärztin Claudia Ellert der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe zunehmend Menschen, die sich mit dem Thema befassen. "Das ist aber noch viel Eigeninitiative. Was fehlt, sind Strukturen aus Fachgesellschaften oder Verbänden heraus", so Ellert.
  • Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK den Bewegungsmangel bei Kindern in Deutschland verschärft. So sei der Anteil der ausreichend aktiven Kinder bei sozial Benachteiligten besonders stark von 27 auf 22 Prozent gesunken, teilte die DAK mit. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hatte fast 18.000 Schulkinder der Klassenstufen 5 bis 10 in 13 Bundesländern im Schuljahr 2021/2022 befragt.
  • Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums muss die Schweiz 10,3 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna entsorgen. Laut der Nachrichtenagentur Keystone-ATS teilte das Schweizer Gesundheitsministerium am Samstag mit, es gebe keine Alternative zur Vernichtung der Impfdosen. Demnach handelt es sich um 2,5 Millionen Dosen aus einem Logistikzentrum der Schweizer Armee und 7,8 Millionen Impfdosen aus einem Depot in Belgien.

Corona-News von Samstag, 24. September: Tausende feiern nach Corona-Pause bei Musikfestival Lollapalooza

  • Das Musikfestival Lollapalooza hat nach einer Corona-Zwangspause Tausende Besucher in das Olympiastadion und den Olympiapark Berlin gelockt. Die Gäste feierten am Samstag zu Künstlern wie der Band Milky Chance, Rapperin Layla oder Sängerin Zoe Wees. Am Abend wurden noch große Acts wie US-Sänger Machine Gun Kelly oder die Bands AnnenMayKantereit und Kraftklub und erwartet. Das Festival war wegen der Pandemie zuletzt zwei Mal ausgefallen.
  • Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Es gebe dort derzeit eine ähnliche Virenkonzentration wie im Stadtgebiet, sagte Andreas Wieser von der Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin am LMU Klinikum München der Deutschen Presse-Agentur. Für die Dauer des Festes würden täglich Proben vor und hinter der Wiesn dem Abwasser entnommen.

Corona-News von Freitag, 23. September: Dänemark hebt wegen Corona verhängtes Verbot von Nerzzucht wieder auf

  • Dänemark hebt das während der Corona-Pandemie verhängte Verbot von Nerzfarmen wieder auf. Das Verbot "läuft zum Ende des Jahres aus", erklärte das Landwirtschaftsministerium in Kopenhagen am Freitag. Die Gesundheitsbehörden hätten dies für angemessen befunden. Züchter müssten allerdings strenge Auflagen zur Infektionsprävention respektieren.
  • In Frankreich zieht die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen wieder kräftig an. In der vergangenen Woche stieg der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner um 57 Prozent und lag am Montag bei 308,2, wie die Gesundheitsbehörden in Paris am Freitag mitteilten.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den wissenschaftlichen Einfluss Deutschlands bei der internationalen Bekämpfung der Corona-Pandemie hervorgehoben. Dieser sei "unübertroffen", sagte der oberste Krisenmanager der WHO, Mike Ryan, anlässlich der Jahresversammlung der Wissenschaftsakademie Leopoldina am Freitag in Halle. "Ein Plan garantiert keinen Erfolg, aber ohne Plan geht man nirgendwohin", sagte Ryan.
  • Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Oktoberfest-Veranstalter wegen des fehlenden Corona-Testangebots auf der Wiesn kritisiert. "Ich finde: Wenn man fast 15 Euro für eine Maß Bier verlangt, dann kann man den Besuchern auch einen kostenlosen Test anbieten", sagte Lauterbach am Freitag der Mediengruppe Bayern.

Hier startet ein neuer Corona-Blog. Ältere Corona-News von Donnerstag, 22. September, finden Sie hier.

(fmg/dpa/afp/epd)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.