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Ein Patient, viele Blickwinkel, ausgiebiger Austausch und gemeinsame Behandlung – das ist gelebter Alltag auf der neuen Lehrstation der Schlaganfallstation, der sogenannten Stroke Unit, an der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Denn im Zuge der nun etablierten interprofessionellen Schlaganfall-Ausbildung betreuen Medizinstudierende im Praktischen Jahr, Auszubildende und Studierende aus Pflege sowie den therapeutischen Berufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie zusammen Patientinnen und Patienten, heißt es in einer Mitteilung. Dies sei auf universitärem Niveau einmalig im mitteldeutschen Raum und auch deutschlandweit bislang selten.

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Zwischen einer und mehreren Wochen dauere der Einsatz auf der Lehrstation am UKJ, der ganz im Zeichen von miteinander und voneinander lernen stehe. Zu den ersten Teilnehmern gehören Medizinstudent Jonas Mücke, Pflege-Azubi Paul Potrafke und Tim Kabelitz, angehender Physiotherapeut. Alle drei würden ein positives Fazit ziehen. „Die Zusammenarbeit hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe Einblicke in den Tagesablauf von Pflege und Therapeuten bekommen. Das hat man sonst in der Form nicht. Auch für das Verständnis, wie die anderen arbeiten, hat es viel gebracht, unter anderem, welche Möglichkeiten die Therapeuten haben und wie der Patient davon profitiert“, wird Jonas Mücke zitiert.

Weitere Nachrichten aus Jena:

Das Projekt werde zunächst für zwei Jahre vom Innovations- und Strukturfonds des Landes Thüringen gefördert. Ziel sei es, in diesem Zeitraum die interprofessionelle Schlaganfall-Ausbildung umfassend zu etablieren und perspektivisch in die Regelversorgung zu überführen.

OB-Kandidaten diskutieren über Klimaschutz

Zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Klimaschutz in Jena – Wie weiter?“ wird am Sonntag, 12. Mai, von 16 bis 18 Uhr in die Rathausdiele eingeladen. Das Aktionsbündnis Klima und Umwelt hat dazu die Oberbürgermeister-Kandidaten Jens Thomas (Linke), Stephan Wydra (CDU), Johannes Schleußner (SPD), Kathleen Lützkendorf (Grüne), Ulf Weißleder (Bürger für Jena) und Amtsinhaber Thomas Nitzsche (FDP) eingeladen. Moderiert wird die Runde von MDR-Journalist Olaf Nenninger.

Zu Beginn werde Felix Eckardt von der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik der Uni Leipzig einen Impulsvortrag halten, an den sich die Diskussion anschließen soll.

Kammerkonzert in der Rathausdiele

Unter dem Motto „Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum“ wird am Sonntag, 12. Mai, um 11 Uhr zu einem Kammerkonzert der Jenaer Philharmonie in die Rathausdiele eingeladen. Solo-Klarinettist Christof Reiff und Henriette Lätsch, Solo-Violoncellistin der Philharmonie, werden gemeinsam mit dem international renommierten ungarischen Pianisten István Lajkó das weithin unbekannte kammermusikalische Œuvre von Robert Kahn, Nino Rota und Paul Juon würdigen und spät- beziehungsweise neoromantischen Klangwelten erwecken, heißt es. Mit lyrischen Werken von Rainer Maria Rilke und seinen Zeitgenossen erwecke der Schauspieler Leon Pfannenmüller zudem die Atmosphäre der Epoche wieder zum Leben.

Tickets für das Konzert sind in der Tourist-Information, online unter www.jenaer-philharmonie.de sowie ab 30 Minuten vor Konzertbeginn an der Tageskasse erhältlich.

Forst- und der Bismarckturm geöffnet

Der Forst- und der Bismarckturm sind am Sonntag, 12. Mai, von 14 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Dies teilt die Berggesellschaft Forsthaus mit.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Noble Gespräche“.

Familientanz in Lobeda-West

Zum Familientanz wird am Samstag, 11. Mai, ins Stadtteilzentrum Lisa in Lobeda-West eingeladen. DJ T.I.N.O. wird ab 19.30 Uhr mit Rock, Pop und Schlager unterhalten, heißt es. Tickets kosten an der Abendkasse zehn Euro, im Vorverkauf im Lisa acht Euro.

Vortrag über „Arzneimittel für morgen“

Martin J. Lohse von der Universität Würzburg/TU München und dem ISAR Bioscience Institut wird am Donnerstag, 30. Mai, um 17 Uhr einen Vortrag am Abbe-Zentrum Beutenberg halten. Unter dem Titel „Arzneimittel für morgen“. Er werde sich dabei auch mit der Frage beschäftigen, welche der neuen Therapien in der Breite bezahlbar sind und welche eher nicht – und einen Ausblick wagen, welche Alternativen perspektivisch entwickelt werden könnten.