Hand in Hand durch die Krise: Corona-Tagebuch von OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch

Private und dienstliche Erlebnisse rund um das derzeit wichtigste Thema der Welt (11). Rührende Szenen im Alltag mit dem Virus.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

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Donnerstag, 26. März 2020: Als ich gestern Abend im Dunkeln aus dem Büro nach Hause lief, sah ich nur vereinzelt Menschen. Auffallend: Ich entdeckte nacheinander nur zwei Pärchen, vermutlich Ehepaare, die sich an den Händen hielten. Es waren Rentner, ältere Leute. Sie hielten einander fest, Risikogruppe Nummer eins in der Corona-Pandemie. Hand in Hand durch die Krise.

Mein Eindruck: Die Menschen achten tatsächlich mehr auf sich, geben aufeinander acht, nehmen Rücksicht. Das Bild mit den Alten, die im abendlichen Licht der Straßenlaternen Händchen halten, ist ein schönes Symbol dafür. 95 Prozent, ist von Umfragen zu hören, sind auch damit einverstanden, dass derzeit zur Eindämmung der Krankheit ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt wird. Aber die Ungeduld wächst auch.

Gegen die Ungeduld kann Lesen helfen. Unsere Reporter entdecken tägliche neue Facetten aus der Gesellschaft, die sich momentan im überwiegenden Haus-Modus befindet. Ich habe für Sie einige Beispiele herausgesucht:

Dass nicht alles, was in der Theorie gut gemeint ist, auch in der Praxis gleich klappt, haben die Mitarbeiter der Mediengruppe Thüringen und des Druckzentrums in Erfurt-Bindersleben heute erlebt. Seit 5.30 Uhr wurde dort beim Zugang beziehungsweise der Einfahrt, Fieber gemessen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis war es zu kalt für das Messgerät, so dass es sich immer wieder abgeschaltet hat.

Bleiben Sie gesund!

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