Thalbürgel. Tim Schüler vom Landesdenkmalamt ist Thüringer Klöstern mit dem Bodenradar-Gerät auf der Spur.

Im Jahr 1133 gestattet der Thüringer Bischof dem Markgrafen Heinrich von Groitzsch und dessen Frau Bertha, ein Kloster im heutigen Thalbürgel zu errichten. Es soll Bertha vermutlich als Alterssitz dienen. Im 12. Jahrhundert boomen die Klostergründungen. Die Stifter sind Adlige, die sich dadurch den Zutritt zum Paradies und ein repräsentatives Grab sichern wollen. Im Gegenzug müssen sie die Klöster materiell unterstützen. Auch Bertha wird seinerzeit in der Klosterkirche von Thalbürgel bestattet.