Die Herkunft von Otto Dix' Bildern beschäftigt noch immer die kunstwissenschaftliche Forschung. Ein Bild, das hier aus juristischer Sicht definitiv an seinen Platz in die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört, ist Otto Dix' Kriegstriptychon - auch wenn die Hintergründe, wie es hierher kam, abenteuerlich sind.

Dresden. Die DDR hat Kunst verkauft. Das ist zunächst einmal absolut nichts Besonderes und kann per se auch nicht einfach irgendeiner Beurteilung unterzogen werden. Dennoch sind diese Kunstverkäufe ein heißes Eisen - zumal gerade in den späten Jahren der SED-Diktatur Kunstwerke wie andere Waren verkauft wurden, um an Devisen zu kommen, die eigentlich nur noch das marode Wirtschaftssystem des Landes am Leben erhalten sollten. Die Sammlungen, die die Werke herausgeben mussten, hatten nichts davon.