Barbara Toch stellt in Neuer Galerie Gera aus

Gera  Schweben in imaginären Welten

Barbara Toch vor zwei ihrer Werke in der Neuen ­Galerie für zeitgenössischen Kunst.

Barbara Toch vor zwei ihrer Werke in der Neuen ­Galerie für zeitgenössischen Kunst.

Foto: Ilona Berger

„Sie ist auf Weltniveau“, schwärmt Claudia Tittel über Barbara Toch. Die Kunsthistorikerin öffnete am Sonnabendabend die Neue Galerie für zeitgenössische Kunst in der Häselburg mit der Exposition einer Geraer Künstlerin. Große Fenster erlauben Vorbeigehenden einen Blick in den Ausstellungsraum und auf die Arbeiten. „Matrix“ ist die Schau überschrieben.

Barbara Toch zeigt eine Auswahl von Werken, die sie in den letzten 20 Jahren geschaffen hat. Die jüngsten, wie „Stadt II“, „Begegnung“ oder „Goldregen“ ließ sie erst in diesen Jahr entstehen. Sie alle lassen den Betrachter in imaginäre Welten eintauchen. Abstraktes und Gegenständliches, Reales und Fiktives fließen ineinander. Der eine Beobachter erkennt in den Struktur­elementen Flugkörper, der andere Kabelnetze, Vögel oder ­Pyramiden. Illusionen entstehen.

Themen der Zeit finden sich in den Bildern – wie Ruhe und Unruhe oder das sich Beschäftigen mit dem digitalen Zeitalter, in dem mancher Mensch den Wirklichkeitsverlust für sich gar nicht mehr spürt.

Arbeiten von Barbara Toch sind gefragt. „In der Schwebe“, 2012, hat ein Nürnberger Kunstsammler erworben. Das groß­flächige Bild und ist nun als Leihgabe in der Häselburg zu ­sehen. Auch die Erfurter Bildkunststiftung besitzt ein Werk der Geraerin.

Ölfarbe auf Leinwand oder Papier ist eine bevorzugte Technik von Barbara Toch. „Ich bin froh, dass es jetzt mitten im Zentrum eine Möglichkeit gibt, auszustellen und auch große Bilder zu präsentieren“, sagt die Künstlerin.

Die Ausstellung ist bis zum 12. November in der Häselburg Gera, Burgstraße 12, zu sehen. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonnabend von 17 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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