Gemalte Gefühle: Schleizer Künstlerin Ekaterina Peitz stellt aus

Schleiz  Ekaterina Peitz stellt in Wisentahalle Kunstwerke aus. Auffällig an der Ausstellung ist, dass oft Frauen mit Hut auf den Werken abgebildet sind.

Ekaterina Peitz erzählt bei der Ausstellungs­eröffnung über ihre Kunst. Foto: Oliver Nowak

Ekaterina Peitz erzählt bei der Ausstellungs­eröffnung über ihre Kunst. Foto: Oliver Nowak

Foto: zgt

Eine neue Ausstellung der Schleizer Künstlerin Ekaterina Peitz hat am Donnerstag in der Schleizer Wisentahalle ihre Eröffnung gefeiert. 21 Werke stellt Peitz im Foyer des Veranstaltungshauses aus. Einen wirklichen Namen hat die Ausstellung von Peitzs Kunstwerken in diesem Fall nicht. Auffällig an der Ausstellung ist jedoch, dass oft Frauen mit Hut auf den Werken abgebildet sind.

Der Schleizer Bürgermeister Juergen Klimpke beschreibt bei der Eröffnungsfeier der Ausstellung Peitzs Bilder und das Fehlen eines Ausstellungstitels kurz und bündig: „Die Bilder sind selbsterklärend.“ Er würdigte Peitz für ihre Kunst und beschrieb sie als „Bereicherung für unsere Stadt“.

Die Künstlerin selbst ließ es sich nicht nehmen, den rund 20 anwesenden Gäste – davon viele aus ihren Kursen – ihre Gedanken zu den Werken zu erzählen. „Meine Kunst soll Harmonie, das Glücklich ein und die Freude im Leben zeigen“, sagte sie. Denn solche Gefühle solle man nicht nur suchen, sondern auch schaffen. Dieses tue sie mit ihrer Kunst. Warme, frohe Farben zeichnen sich auf den Lein­wänden der Bilder ab. Oft mit Frauenporträts versehen und ­einige mit Keramikplastiken. Auch abstrakte Werke, die ­keinen exaktes Bild vermitteln, sind dabei. Und doch vermittelten sie etwas, betonte Peitz: ­Gefühle. Denn auch mit Farben seien diese darstellbar, ohne ­dabei Personen abbilden zu müssen.

Ein großes Werk zeigt ihre persönliche Geschichte in Schleiz. Zehn Jahre ihres Lebens in der Kreisstadt sind dort mit einer Collage aus Zeitungsartikeln und farbenfroher Malerei dargestellt.

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