Museumstag: Auf Spurensuche in der Renthendorfer Brehm-Gedenkstätte

Renthendorf  Mitarbeiter laden anlässlich des Internationalen Museumstages am 21. Mai 2017 ein zu Führungen für Groß und Klein.

Zoologe Alfred Edmund Brehm (1829-1884).

Zoologe Alfred Edmund Brehm (1829-1884).

Foto: OTZ-Archiv

Im Rahmen des internationalen Museumstages am Sonntag, 21. Mai 2017, lädt die Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf von 11 bis 16 Uhr zur Spurensuche für Groß und Klein ein.

Das Museum befindet sich mitten im Restaurierungsprozess. Zahlreiche Restauratoren sind damit beauftragt, das Lebensumfeld von Alfred Edmund Brehm und seiner Familie wieder so herzustellen, wie es im 19. Jahrhundert war. Eine spannende restauratorische Spurensuche nach Tapetenresten, Wandkacheln, Möbelbezügen und Fenstertypen sowie verschollenen Haushaltsgegenständen beginnt, an der die Museumsmitarbeiter im Rahmen mehrerer Führungen Interessierte teilhaben lassen wollen.

„Wir wollen zeigen, weshalb wir uns bei der Restaurierung des Hauses und der Sammlungen für den einen oder anderen Weg entschieden haben, welche Gedanken und Gutachten zu einer gelungenen Wiederherstellung schwer geschädigter historischer Gegenstände geführt haben“, erklärte Gedenkstättenleiter Jochen Süß.

Die Führungen werden stets zur vollen Stunde stattfinden. Insbesondere Eltern sind eingeladen, sich in Ruhe an einer Museumsführung zu beteiligen. Für Kinder wird es währenddessen ein Programm zu Tierspuren und -fährten rund um das Museum geben: Auch wenn es manchmal schwierig ist, Tiere in der Natur zu entdecken, verraten doch häufig deren Lebensspuren (Nester, Bauten, Fraß- und Fußspuren ihre Anwesenheit.

Am Museumstag sind die kleinen Besucher dazu eingeladen, zu Detektiven zu werden und selbst zu erkunden, wie man Tiere anhand ihrer Lebensspuren erkennen kann. Der Eintritt ist frei. Spenden, die der Restaurierung des Museums zugutekommen, werden gern entgegen genommen.

Nähere Informationen zum Veranstaltungsort, Dorfstraße 22, unter www.brehm-gedenkstaette.com

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