Jena. Zum heutigen Ehrentag der Übersetzer erzählt Dolmetscherin und Übersetzerin für Arabisch, Falak Rihawi-Cornelius aus Jena, aus ihrem Leben und ihre Sicht auf die Heimat Syrien.

Das Datum, wann sie ihre Heimatstadt Aleppo in Syrien verlassen hat, weiß Falak Rihawi-Cornelius ohne zu überlegen. Es war der 17. April, Nationalfeiertag des Landes und einst Tag der Unabhängigkeit von Frankreich, als sie selbst im Jahr 1985 in ein neues Leben aufbricht. Damals hat sie schon vier Jahre in Syrien Mathematik und Physik studiert und das Ziel vor Augen, in der Forschung zu arbeiten. Die junge Frau bekommt von ihrem Land ein Stipendium zugesprochen und darf damit in die DDR reisen, an die Universität in Halle.