Remptendorfer Blasmusikanten mit zahlreichen Gratulanten

Remptendorf  Das 50-jährige Bestehen der Remptendorfer Blasmusikanten ist mit viertägigem Fest gefeiert worden.

Das große Finale am ­Sonntag.

Das große Finale am ­Sonntag.

Foto: Sandra Smailes

Ein furioses Finale erlebten am Sonntagnachmittag die Besucher des Blasmusikfestes in Remptendorf: Die Blasmusikanten, deren 50-jähriges Bestehen gefeiert worden ist, spielten und sangen gemeinsam mit dem Remptendorfer Männerchor und dem Gemischten Chor „Saaleklänge Li-Li-Re“ ein Medley. Darunter der Titel „Ein Freund, ein guter Freund“.

So ein Fest-Wochenende erfolgreich über die Bühne zu bringen, das gelingt nur mit guten Freunden. Schon seit dem Himmelfahrtstag lief der Festbetrieb im großen Zelt auf dem Gelände der Agrar, die ein wichtiger Partner ist. „Dieser Festplatz ist ideal“, freute sich Bernd Horn, 1. Vorsitzender des Vereins Remptendorfer Blasmusikanten. Er und seine Mitstreiter konnten am Wochenende zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen. Beim großen Finale am Sonntag kamen mit der Oschitzer Blasmusik, dem Jugendblasorchester aus Bad Lobenstein, den Oberlemnitzer Musikanten und den Reinstädter Blasmusikanten besonders schwungvolle Gratulanten.

Am Sonnabend war passend zum Kindertag der gesamte Nachmittag speziell für die Kleineren organisiert. Dabei ließ sich gleich noch etwas lernen, beispielsweise beim Bienenquiz des Imkervereins Wurzbach und Umgebung. Wie viele Bienen im Durchschnitt während eines Sommers in einer Bienenbeute wohnen, war unter anderem gefragt. Oder was eine Weisel ist. Wer auf rund 80.000 Bienen tippte und wusste, dass eine Weisel keine Imkerin, sondern eine Bienenkönigin ist, lag richtig und kam den Preisen ein ganzes Stück näher.

Besonders viel Aufmerksamkeit fand die Präsentation der Remptendorfer Feuerwehr. An einem Unfallauto wurde demonstriert, wie unter Einsatz von Spezialtechnik mögliche verletzte Insassen gerettet werden können. Großen Raum nahm die Vorstellung der Aktivitäten der Jugendfeuerwehr ein, die zehn Mitglieder hat. „Mehr Mädchen als Jungs“, berichtete Jugendwart Christian Koch, der alle zwei Wochen mit dem Nachwuchs zusammenkommt. Vor fünf Jahren sei mit zunächst drei Mitgliedern begonnen worden. Jetzt ist geplant, zwei Gruppen zu bilden, freut sich Christian Koch über den Zuspruch. Wichtig sei der Nachwuchs, betonte er. „Freiwillige werden dringend gebraucht und woher soll man sie holen, wenn nicht aus der Jugend.“

Peter Hagen zum Geburtstag der Remptendorfer Blaskapelle

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