Remschützer Künstler stellt seinen Werkkatalog vor

Saalfeld  Künstler Kristian Körting wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Im Oktober wird er mit einer Werkschau im Stadtmuseum geehrt. Jetzt hat einen Katalog über seine geschaffenen Arbeiten vorgestellt.

Der Künstler Kristian Körting (rechts) hat Bürgermeister Steffen Kania (CDU) am Saalfelder Marktbrunnen ein Exemplar seines Katalogs überreicht.

Der Künstler Kristian Körting (rechts) hat Bürgermeister Steffen Kania (CDU) am Saalfelder Marktbrunnen ein Exemplar seines Katalogs überreicht.

Foto: Guido Berg

Der Remschützer Künstler Kristian Körting feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Grund bringt er ein Buch heraus, in dem alle seine Kunstwerke seit 1975 aufgelistet und beschrieben sind.

Am Donnerstag hat Körting ein Exemplar seines Schaffenkatalogs dem Saalfelder Bürgermeister Steffen Kania (CDU) übergeben. Zu erwerben ist der Katalog ab 6. Juli beispielsweise in der Saale-Galerie. Ab 26. Oktober wird Körting im Stadtmuseum mit einer Ausstellung seiner Werke geehrt. Wer nicht so lange warten will, kann ab 6. Juli Keramiken von Körting in Rokokoschloss Dornburg erleben.

Körting ist ein vielseitiger Künstler, der Keramiken schuf, aber auch Objekte und Installationen sowie Musikinstrumente. Selbstverständlich findet sich in dem Katalog auch die Abflussrohr-Flöte, ein Blasinstrument, gefertigt aus Plastikrohren aus dem Baumarkt. Auch die Surfwanne, eine Art Badewanne auf Rädern mit Segel, aus dem Jahr 1986 findet sich in dem Werkkatalog.

Auf die Frage nach seiner bedeutendsten Arbeit nennt Körting den Saalfelder Marktbrunnen, 1999 aufgebaut zur 1100-Jahr-Feier Saalfelds. Der Künstler, der in seinem Saalfelder Ortsteil Remschütz auch den weithin sichtbaren Hollywood-ähnlichen Schriftzug „Remschütz“ initiiert hat, hatte sich beim Wettbewerb um den Brunnen mit 24 Teilnehmern durchgesetzt. Bei seinem Brunnen-Entwurf ließ er sich von 100 Tonnen schweren Menhiren (Langsteinen) aus der Bretagne inspirieren.

Momentan ist Kristian Körting mit der Installation eines Werbebanners für die Saale-Galerie beschäftigt. Doch es gibt Probleme, wie er unserer Zeitung gegenüber erklärte. Die Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes wolle es nicht genehmigen. Doch Körting will kämpfen, ist aber auch zu Kompromissen bereits. Ziel dieses Banners ist es, dass Touristen die Saale-Galerie besser finden. „Es hat einen großen Wert für die Kultur in dieser Stadt“, insistiert Körting.

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