Angemerkt: Vielen Dank, Jean Marius!

Niels Seehase über eine Erfindung im Dauereinsatz.

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Kennen Sie Jean Marius? Falls nicht, ist das keine Wissenslücke. Dafür kennen Sie aber sicher die Erfindung dieses Pariser Kaufmanns. Schließlich war diese in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz auf Thüringens Gehwegen und Plätzen.

Die Rede ist vom Regenschirm. Zwar gibt es schon aus dem frühen Mittelalter Zeugnisse, die den Gebrauch eines tragbaren Regenschutzes belegen. Doch es war Jean Marius, der den ersten modernen Schirm – leicht, zusammenklappbar, nässeabweisend – entwickelt hat.

Anfang des 18. Jahrhunderts war das, und seitdem hat seine Erfindung Karriere gemacht. So wurde der Schirm zum Mode-Accessoire. Sogar im verregneten London konnte er sich durchsetzen – bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass dem ersten englischen Umbrella-Flaneur Jonas Hanway in den frühen 1750er-Jahren noch Hohn und Spott entgegenschlugen.

Vielleicht liegt dieser Siegeszug ja an der Doppelfunktion des Regenschirms. Denn er schützt nicht nur vor Regen, sondern im Notfall auch vor Sonne. Und die scheint hoffentlich bald wieder über Thüringen!

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