Sibylle Göbel zu überlasteten Netzbetreibern.

Mit Kritik an den Netzbetreibern sind viele Hausbesitzer, die die Sonne für sich arbeiten lassen wollen, schnell bei der Hand. Verständlich: Sie haben viel Geld investiert, um Stromkosten zu sparen, nicht selbst verbrauchten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen und um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Wenn sie dann lange warten müssen, bis die Anlage in Betrieb gehen und obendrein eine Vergütung abwerfen kann, erzeugt das Frust. War es vor einiger Zeit noch so, dass zumindest die regionalen Netzbetreiber Aufträge oft schneller als die TEN abarbeiten konnte, kämpfen diese inzwischen mit demselben Problem: viel zu viele Anschlussanträge bei viel zu wenigen Mitarbeitern.