Christine Schimmel über Unterricht in Containern

Noch sind Ferien.

Schüler und Lehrer seien die letzten freien Tage gegönnt. Trotzdem dreht sich seit Wochen alles um das kommende Woche startende Schuljahr. Unsere Stadt ist nämlich in einer schön-schaurigen Lage. Schön, weil man sich über mehr Kinder, mehr Erstklässler, mehr Geraer als Stadt nur freuen kann – zumindest mit Blick auf die Einwohnerstatistik. Schaurig aber, weil man mit den vorhandenen Schulgebäuden nicht ganz passend ausgestattet war für diese Art von Andrang.

Auch die Anmeldezahlen in der Christlichen Gemeinschaftsschule Gera zeigen, wie sehr sie gebraucht wird und wie ernst man den Wunsch der Eltern nehmen muss, Entscheidungsfreiheit in der Schulwahl für ihre Sprösslinge zu haben. Da stört sie es auch nicht im Geringsten, wenn die erste Zeit in Containern unterrichtet wird. Wenn Konzept und Engagement der Schule stimmen, kann man darüber getrost hinwegsehen. Außerdem handelt es sich ja nicht um dreckige Schiffscontainer, sondern um mit riesigen Fensterfronten, sauberen Sanitärbereichen und jedem Komfort ausgestattete Raum-Wunder. Mal sehen, ob sich auch der Schulneubau in der Friederici-straße als ein solches entpuppt und die Pläne aufgehen.

Dazu der Beitrag Neubau statt Sanierung

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