Der Gordische Reformknoten für die Fußball-Regionalliga

Ein Kommentar von Holger Zaumsegel.

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Meister müssen aufsteigen! Dieser Slogan hat die Debatte um eine Reform der Aufstiegsregelung aus der Fußball-Regionalliga ausgelöst. Obwohl manche Teams Staffelsieger waren, kamen sie am Ende nicht durch das Nadelöhr Relegation, blieben viertklassig. Unschöne Szenen bei den Aufstiegsspielen gehörten mitunter auch dazu.

Doch müssen 24 Regionalligisten aus dem Norden, Nordosten und Bayern wegen dieser „Ungerechtigkeit“ jetzt in die Oberliga? Und welche Auswirkungen hat das erst auf die Ligen darunter, die unmittelbar mitbetroffen wären?

Die Wahrheit heißt: Die Regionalligen in ihrem heutigen Bestand sind in Ordnung, so, wie sie sind. Deshalb ist der Reformversuch seitens des DFB auch so, als ob man einen Gordischen Knoten lösen wollte. Der ist nur mit dem Schwert zu zerschlagen, wie wir seit Alexander dem Großen wissen.

Aber wollen wir das wirklich? Die Zerschlagung einer Region wie der des Nordosten? Und wofür? Damit große Vereine, denn nur um die geht es bei der Ursprungsforderung, möglichst schnell wieder in die 3. Liga kommen. Die viel beschworene Solidarität im Fußball sieht anders aus.

Da klingt der Vorschlag, die 3. Liga stattdessen auf 22 Mannschaften aufzustocken, schon wesentlich besser. Er ist sicher nicht ideal, aber am Ende wahrscheinlich derjenige, der allen am wenigsten weh tut.

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