Die Wahl und ihre Folgen: Sylvia Eigenrauch zur Stadtratswahl

Jetzt muss alles schnell gehen. Heute beginnt die Amtszeit des neuen Geraer Stadtrates, der Sonntag gewählt wurde. Bis 3.30 Uhr dauerte das Zählen.

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Das war eine unglaubliche Anstrengung. Sie kostete Nerven und körperliche Kraft. Frank Hampel, den wir am Montag als einen der 93 Wahlvorsteher porträtierten, wollte 22.30 Uhr Vollzug melden. Tatsächlich hat es sein Wahlvorstand schon bis 21.30 Uhr geschafft. In 29 Wahlbezirken wurden zudem Ortsteilbürgermeister und Ortsteil-räte gewählt. Während man erstere zwischen Europa- und Stadtratswahl auszählte, verpackte man die Stimmzettel aus den Urnen für die Ortsteilratswahl und begann am Montag 9 Uhr im Rathaus mit der Auszählung. Die wurde zum Feierabend ausgesetzt und Dienstagmittag vollendet. Damit nicht genug des Zeitdrucks. Erst am Mittwoch, zwei Stunden vor Beginn der Sitzung des Wahlausschusses, der das endgültige Resultat feststellen sollte, waren alle Wahlergebnisse geprüft. Mehr als drei Stunden sichteten je nach Wahl wechselnde Ausschussmitglieder die Wahlniederschriften. Stets kamen sie zu einem einstimmigen Ergebnis. Doch auch das dauerte seine Zeit. So harrten die beiden Kurierfahrzeuge mehr als 40 Minuten vor dem Rathaus aus, ehe sie ihre wertvolle Fracht in die Briefkästen der neugewählten Stadträte verteilen konnten. Damit begann noch Mittwochabend die 7-Tages-Frist. Innerhalb dieser kann erklärt werden, das Mandat abzulehnen. Keine Reaktion bedeutet Annahme. So erklärt sich auch, weshalb das Datum für die konstituierende Sitzung noch nicht feststeht. Lehnt ein Gewählter ab, wird der Nachrücker gefragt und eine neue 7-Tages-Frist startet. Das heißt, erst nächste Woche wissen wir, ob sich der neue Stadtrat am 20. oder 27. Juni das erste Mal trifft.

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