FC Carl Zeiss Jena am Scheideweg

Holger Zaumsegel über die Jenaer Chancen in dieser Saison.

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Ein Fußballfest, das viele lange nicht vergessen werden, hat der FC Carl Zeiss am Sonnabend gegen den 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Unterm Strich bleibt bei allem Spektakel aber nur ein Punkt. Nach acht Spielen rangieren die Thüringer im Tabellen-Mittelfeld. Das ist in Ordnung, allerdings auch trügerisch. Nur drei Punkte trennen die Elf von Trainer Mark Zimmermann von den vier Abstiegsplätzen. In Sicherheit wiegen kann sich in Jena also keiner.

Immerhin, die Einstellung in der Mannschaft stimmt und die als problematisch angesehenen Abgänge von Timmy Thiele und Jan Löhmannsröben wurden ohne großen finanziellen Aufwand kompensiert. Zimmermann hat ein Händchen für Talente. Auch seine Einwechslungen waren diesmal genau richtig. Und wer eine 2:1-Führung aus der Hand gibt, um dann in der Nachspielzeit so zurückzukommen, darf sich wahrlich als moralischer Sieger fühlen.

Problematisch ist dagegen das Jenaer Defensivverhalten. Warum die lange Zeit besseren Gastgeber, nach dem sie sich endlich mit dem Führungstor belohnt hatten, im Anschluss so abbauen und es bis dato ideenlosen und harmlosen Pfälzern so leicht machen, das Spiel zu drehen, bleibt ihr Geheimnis. Diese Schwankungen können gerade einer jungen Mannschaft mal passieren, müssen in Zukunft aber die Ausnahme bleiben, will man weiter mit dem Abstieg nichts zu tun.

Nach zehn Spielen heißt es, könne man ein erstes Fazit ziehen. Nach den Partien in Lotte und gegen Osnabrück wissen wir also ein bisschen besser, wohin die Reise des FC Carl Zeiss in dieser Spielzeit führt.

Stürmische Schlussphase im Spiel FC Carl Zeiss Jena gegen Kaiserslautern

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