Gegen das Vergessen: Sandra Hoffmann über den notwendigen Erhalt von Denkmalen

Einhundert Jahre ist es her, dass der Erste Weltkrieg endete, der, wie alle Kriege, unsägliches Leid brachte.

An dieses Elend und die Gefallenen erinnern die Denkmale, die in Triptis auch in Mahnung an die furchtbaren Folgen des Deutsch-Französischen Krieges und des Zweiten Weltkrieges geschaffen und gestaltet wurden.

Der Stadt Triptis ist das Gedenken an die Opfer der Kriege ein Anliegen und das bringt sie unter anderem mit der schrittweisen Sanierung ihrer Denkmale zum Ausdruck. Derzeit wird am Denkmal 1870/71 gearbeitet, mit dessen Abschluss alle Gedenksteine in Ordnung gebracht sein werden. Der Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Triptis und Umgebung hat einen Anteil am Erhalt und der Pflege der Mahnmale, denn heute sind sie oft die letzten sachlichen Zeugnisse einer schweren, gewaltvollen und entbehrungsreichen Zeit. Zeitzeugen, die aus persönlichem Erleben und eigener Betroffenheit von den Ereignissen berichten können, gibt es noch für die Jahre des Zweiten Weltkrieges, doch sie werden stetig weniger. Wenn dereinst keiner mehr von ihnen da sein wird, beginnt auch für diese Geschehnisse das wahre Erinnern. Dann braucht es die Denkmale mehr denn je, um nicht zu vergessen, was Krieg bedeutet.

Gefallenen-Denkmal in Triptis wird derzeit saniert

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