Kommentar: Auf einmal unwichtig

Holger Zaumsegel über die Veränderungen im Sport durch Corona.

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Was ist wichtig und was nicht? Diese Frage führt uns die Corona-Pandemie unweigerlich vor Augen. Es ist gut, dass wir heute den Wert von Berufsgruppen schätzen lernen, die wir oft als selbstverständlich hingenommen haben. Danke an alle Systemrelevanten. Ihr seid jetzt die Hauptdarsteller und habt unseren Beifall verdient.

So mancher, der vorher gefeiert wurde, muss nun aber leider erkennen, dass er systemirrelevant ist. Allen voran der Sport, der zur Nebensache wird, auf die verzichtet werden kann.

Eine bittere Erkenntnis für alle professionellen Athleten. Zuschauereinnahmen und Sponsorengelder brechen weg. Viele Vereine bangen um ihre Existenz, größere Einbußen waren nicht einkalkuliert. Und allen ist bewusst, dass die Corona-Krise, die auch eine Wirtschaftskrise ist, Folgen für den Sport haben wird. Bei der Rückkehr zur Normalität müssen die nun gebeutelten Fans und Sponsoren erst einmal selber klarkommen. Das Geld für professionellen Sport wird mindestens mittelfristig erheblich schrumpfen, die Sportwelt sich nachhaltig verändern.

Vielleicht zum Guten, wenn sich die Clubs untereinander solidarisch zeigen, das noch Vorhandene gerecht verteilen. Vielleicht zum Negativen, wenn die Großen ihre Vormachtstellung auf Kosten der Kleinen weiter ausbauen.

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