Oliver will kommentiert zur Schule "im Grünen"

Oliver Will über ein Hortprojekt, das auch für die Vorteile des ländlichen Raums steht

Die dunklen Monate stecken noch in den Knochen. Da ist es eine gute Idee, sich möglichst viel im Freien zu bewegen.

Der Schkölener Grundschulhort nutzt da neben den Möglichkeiten auf dem Schulareal auch den nahen Seilgarten in Kämmeritz. Schließlich hat der so ziemlich alles zu bieten, was ein Kinderherz begehrt: Wasser, Kletterbäume und viel Platz, um sich richtig auszutoben. Dazu gibt es auch noch ein Konzert.

Vielleicht hätte es anderswo eine Menge verwaltungstechnischer Vorbereitung und viel Selbstdarstellung gebraucht, um ein solches Projekt umzusetzen. In Schkölen aber konnten einfach die engen und schon länger bestehenden Kontakte genutzt werden. Der Dreiklang aus Hort, Seilgarten und Boxenstopp steht für ein komplettes Nachmittagsprogramm mit frischer Luft und Lerninhalt.

Davon profitieren in erster Linie die Kinder. Aber das Hortprojekt ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie die aus auswärtiger Sicht womöglich als Nachteil erscheinende Lage im länd­lichen Raum ein echter Gewinn sein kann.

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