Sylvia Eigenrauch erkennt eine verfahrene Situation

Geschenk ausgeschlagen

Groß war die Resonanz auf die 42 Veranstaltungen vorigen Sommer auf Schloss Osterstein. Überraschend die Ausbeute bei der Spendenaktion für den Ersatz des defekten und deshalb abgebauten Spielgerätes am Fuße des Bergfriedes. Den versprochenen Ersatz gibt es bis heute nicht. Erstens: Weil die Eigentümer der Nachbarfläche der Stadt nicht vorschreiben können, was sie zu bauen hat. Zweitens: Weil die Stadt den Platz in dem vom Stadtrat beschlossenen Spielplatzentwicklungskonzept rückbauen will. Drittens: Weil der Platz auf verfüllten aber nicht verdichteten Pferdestallungen der Reußen angelegt wurde und damit der Untergrund unsicher ist. Viertens: Weil obendrein die Mauer zum unteren Schlosshof nicht standfest ist und die Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerkes sehr teuer werden würde und fünftens: Weil die Schlosseigentümer auf ihrem Gelände keinen Spielplatz bauen bevor nicht klar ist, in welchen Grenzen das Schloss saniert werden soll. Was also tun? Sparen und abwarten?

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