Sylvia Eigenrauch über Wiederholung im Jahrestakt

Es ist fast genau ein Jahr her, als ich an dieser Stelle den Ärger der Geraer Markthändler öffentlich machte.

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Damals wurde eine schwarz verkleidete Monster-Bühne auf den Markt gebaut. Zur Fête de la Musique am 21. Juni wurde sie bespielt. Das geplante Open Air zum Spielzeitabschluss des Geraer Theaters am Wochenende danach fiel wegen Regens aus. Die Ereignisse vom Vorjahr gleichen sich mit denen jetzt. Schon damals wurden die Händler nicht rechtzeitig informiert. Schon damals sahen die Veranstalter es als Kleinigkeit an, dass die Marktstände auf einem anderen Platz aufgeschlagen werden müssen, schon damals gelobte die Stadtverwaltung Besserung im Umgang mit den Händlern. Und lieferte jetzt nicht ab.

Die Händler sind es, die auch bei Eiseskälte und Regen auf den Markt kommen und ein verlässliches Angebot frischer Produkte aus der Region unterbreiten. Jeder weiß das. Ist kein Markttag, ist der Platz verwaist und fehlt das Leben dort. Warum nur fällt es so schwer, mit denen, die den bunten Alltag in der Stadt prägen sorgsam umzugehen?

Die Freifläche am Kultur- und Kongresszentrum sei für das „Gera Beach“ geprüft worden. Doch die Kulisse am Markt sei eben schöner. Die Jungs und Mädels von der Raumstation Weimar machen Kopfstände, um mit Geraern eine Zwischennutzung für Geras Neue Mitte zu erdenken. Im Sand spielende Volleyballer und ein großen Publikum wären da perfekt.

Dazu der Beitrag Händler: Als Kuliss missbraucht

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