Vernunft und ihre Grenzen: Marcel Hilbert über das Brandgeschehen in Gera

Der ein oder andere Passant in der Innenstadt freute sich gestern früh womöglich über volle Cafés in der Innenstadt.

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Ob es an der Evakuierung des Bürogebäudes in der Reichsstraße lag? Immerhin mussten 600 Menschen raus aus dem Haus. Toll, dass das trotz dieser Dimensionen offenbar gut funktionierte. Es zeigt sich, dass es wichtig ist, auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Als Einsatzkräfte, aber auch als diejenigen vor Ort, die im Zweifelsfall noch schneller reagieren müssen, um Leben zu schützen. Erst am Sonnabend hatte die Freiwillige Feuerwehr Mitte im Novotel ein ähnliches Szenario geprobt.

Und das, obwohl es zuletzt leider genug Ernstfälle gab, zum Glück aber in der Regel ohne so viele direkt betroffene Personen. Gerade angesichts der Hitze der Vortage erinnert die Geraer Feuerwehr noch einmal daran, „Zigarettenstummel, Kohlereste der letzten Grillparty oder ähnliches an dafür vorgesehene Stellen zu entsorgen“ und nicht vermeidbare Brände zu verursachen. Vernünftige Ratschläge, die vielleicht die eine oder andere Fahrlässigkeit verhindern. Allein, wer Böses im Schilde führt, wie es offenbar beim Brand in Trebnitz der Fall war, den wird man mit Appellen an die Vernunft nicht erreichen.

Schreck für 600 Beschäftigte: Brand in Bürohaus in Gera

Feuer in Trebnitz offenbar absichtlich gelegt

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