Agaer Bürgerinitiative lässt Arbeit ruhen

Gera-Aga. Die für diese Woche von der Bürgerinitiative Keine JVA in Aga angekündigte Informationsveranstaltung fällt aus. Wie die Bürgerinitiative mitteilte, lasse man derzeit alle Aktivitäten ruhen. Es kann davon ausgegangen werden, dass Aga als Standort für das gemeinsame Großgefängnis von

Gera-Aga. Die für diese Woche von der Bürgerinitiative "Keine JVA in Aga" angekündigte Informationsveranstaltung fällt aus. Wie die Bürgerinitiative mitteilte, lasse man derzeit alle Aktivitäten ruhen. Es "kann davon ausgegangen werden, dass Aga als Standort für das gemeinsame Großgefängnis von Sachsen und Thüringen ausgeschieden ist und nur noch Zwickau-Pöhlau und Großenstein zur Wahl stehen. Unsere Aufgabe ist damit beendet", informierte die Bürgerinitiative jetzt schriftlich.

Dennoch werde man wachsam die laufenden Verhandlungen zwischen den Freistaaten beobachten und allen Hinweisen nachgehen, sollte es wieder Pläne für Aga geben. Selbst wenn das gemeinsame Projekt von Thüringen und Sachsen sterben solle, dürfe Aga nicht als Standort für eine eigene Thüringer Haftanstalt ins Spiel kommen.

Unterschriften sollen noch überreicht werden

Überzeugt zeigte sich die Bürgerinitiative, etwas erreicht zu haben: Es sei gelungen zu zeigen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung von Aga und Umgebung die Ansiedlung einer Justizvollzugsanstalt ablehne. Dazu seien innerhalb von zwei Wochen mehr als 1000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt worden, die noch an das Thüringer Justizministerium und die Geraer Oberbürgermeisterin übergeben werden sollen, kündigte die Bürgerinitiative an.