Gera. 35 Jahre nach dem Tod des Jenaer DDR-Opposi-tionellen Matthias Domaschk arbeiten sich Historiker und Freunde an die Aufklärung heran. Dafür wird es aus ihrer Sicht auch der Mitarbeit der Täter bedürfen. Und eines erweiterten Blicks auf eine Diktatur, die nicht nur aus Stasi und SED bestand.

Es geht ihm nicht so gut, sagt er. Er war ein bisschen krank, naja, das Alter. 62 ist er jetzt, noch ein Jahr muss er schaffen als Restaurator im Technikmuseum Berlin. Der Andere, sein Freund, ebenfalls verhaftet am 10. April 1981 in Jüterbog, ist seit 35 Jahren tot.