Erfurt. Die Landesregierung von Thüringen reagiert auf die Kritik des Rechnungshofes. Mit diesen Maßnahmen soll die Zahl der politischen Beamten reduziert werden.

Die rot-rot-grüne Landesregierung zieht nach der Kritik des Rechnungshofs an der Einstellungspraxis von Spitzenbeamten Konsequenzen. So soll auf die Ausschreibung von Stellen in den ministeriellen Leitungsbereichen künftig nur noch dann verzichtet werden können, wenn mit der einzustellenden Person ein befristetes Arbeitsverhältnis geschlossen wird. Das kündigte Staatskanzleichef Benjamin Hoff (Linke) im Anschluss an die Kabinettssitzung am Dienstag an.