Erfurt. In Thüringen hat die Steuerfahndung im Vorjahr die wenigsten Fälle seit zehn Jahren beendet. Auffällig ist auch ein Schwund beim Personal.

Die Thüringer Steuerfahndung hat 2022 mit 237 Verfahren die wenigsten der vergangenen zehn Jahre abgeschlossen. Mit jeweils mehr als 460 Verfahren hatten die Fahnder 2017 und 2018 deutlich mehr abgeschlossen. Unter 300 ist die Quote beendeter Verfahren seit 2013 nie gesunken, was auf komplexere Verfahren im Vorjahr hindeute. Das geht aus Antworten der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor.