Erfurt. Der Bund will Mittel für die Flüchtlingsberatung drastisch kürzen. Wohlfahrtsverbände sehen große Probleme für die Ersthilfen.

Zugänge zu einem Sprachkurs, soziale Hilfen, Jobvermittlung, Ausbildung, Wohnungssuche, medizinische Hilfen: Die Migrationsberatungsstellen für erwachsene Zuwanderer (MBE) sind für Geflüchtete die ersten Anlaufstellen. An 25 Standorten bieten Thüringens Wohlfahrtsverbände diese vom Bund finanzierten Ersthilfen an, im vergangenen Jahr wurden dort etwa 12.500 Menschen und ihre Familien beraten. Doch jetzt drohen massive Einschnitte. Um 30 Prozent sollen im geplanten Bundeshaushaushalt die Mittel dafür im kommenden Jahr zusammengestrichen werden.