Erfurt. Nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz stehen die Chancen nach Angaben des Erfurter Stadtoberhaupts gut, dass Gelder für eine Probebohrung für die Nutzung von Tiefengeothermie fließen.

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein ist nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (beide SPD) zuversichtlich, dass der Bund sich finanziell an einer Probebohrung für die Nutzung von Tiefengeothermie beteiligt. „Es war nicht so: Gib mir die Kontonummer und nächste Woche ist das Geld da. Aber es gibt Hoffnung“, sagte Bausewein dieser Zeitung am Rande eines Bürgerdialogs des Kanzlers am Donnerstag auf der Ega. Scholz habe zugesagt, die Angelegenheit zu prüfen und sich dafür einzusetzen. Erfurt werde dem Bund jetzt noch „ein paar Zahlen liefern“.