Erfurt. In Thüringen gibt es derzeit 18 ehemalige Staatssekretäre, die im einstweiligen Ruhestand sind. Vom Land bekommen sie weiterhin “Versorgungsbezüge“.

Thüringen hat seit 1999 mehr als 15 Millionen Euro für in den einstweiligen Ruhestand versetzte politische Beamte ausgegeben. Im vergangenen Jahr wurden knapp 700.000 Euro fällig. „Im Monat Juni 2023 betrugen die Pensionskosten insgesamt 68.385,39 Euro“, teilte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf Anfrage dieser Zeitung mit. Die 18 politischen Beamten im einstweiligen Ruhestand seien alle Staatssekretäre.