Erfurt. Ein Gesetzentwurf der Thüringer CDU sieht vor, das Gendern bei Regierung, Behörden, Schulen und Gerichten zu untersagen. In einem Nachbarbundesland war man damit bereits erfolgreich.

Die CDU-Landtagsfraktion will geschlechterneutrale Sprache in der Verwaltung rechtlich verbieten lassen. „Wir wollen, dass der Landtag, die Landesregierung, die Landesbehörden, Schulen sowie Gerichte und Staatsanwaltschaften auf Gendersprache verzichten und sich an die geltenden Regeln der deutschen Rechtschreibung halten“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer, Andreas Bühl, dieser Zeitung. Ein entsprechender Gesetzentwurf steht auf der Tagesordnung der Landtagssitzung in dieser Woche.