Berlin/Erfurt. Thüringens Krankenhäuser haben bisher knapp 50 Millionen Euro an Energiehilfen vom Bund bekommen. Von der FDP kommt Kritik zur Finanzierung des Landes.

Die Thüringer FDP-Bundestagsabgeordneten Gerald Ullrich und Reginald Hanke nehmen die Energiehilfen des Bundes für Krankenhäuser zum Anlass, um die Bundesländer an ihre Pflicht zu erinnern, den Kliniken Mittel für die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Seit Jahren kämen die Länder dieser Verpflichtung nicht in ausreichendem Maße nach, kritisieren die beiden Abgeordneten. „Es ist nicht die Aufgabe des Bundes, die Versäumnisse der Länder auszugleichen. Auch Thüringen muss endlich ausreichend Mittel für Investitionen in Krankenhäuser bereitstellen“, sagt Gerald Ullrich.