Drei Bäume für Deutschlands Einheit werden in Gera gepflanzt

Stadt Gera pflanzt mit bei der deutschlandweiten Aktion unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin.

Gera Am 9. November 2014 jährt sich die Grenzöffnung zwischen der ehemaligen DDR und der BRD zum 25. Mal: Aus ­diesem Anlass pflanzt die Stadt Gera mit Unterstützung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. am Dienstag, dem 4.November, 16 Uhr, ein wachsendes Denkmal an der Stadt­rodaer Straße/"Bauernloch" am Stadtwald Gera. Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Idee dieser deutschlandweiten Aktion unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin stammt von Werner Erhardt, der im Bürgerdialog der Bundeskanzlerin diesen Vorschlag präsentierte. Dabei ist jede deutsche Gemeinde dazu aufgerufen, drei Bäume in Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit jeweils zehn Meter Seitenlänge in Erinnerung an die Wieder­vereinigung Deutschlands zu pflanzen.

Symbolisch ist das im Westen die Buche, im Osten die Kiefer und in der Mitte nach Norden die Eiche. Von oben betrachtet bildet das Dreieck die Form eines Daches, das symbolisch die Bürger dieses Landes beschützt. Bis 30 Meter können Buche und Eiche in den nächsten 100 Jahren werden, die Kiefer bis zirka 20 Meter. Das Wachsen der Bäume und die stete Ausdehnung der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes.

Pflanzstandort an der Stadtrodaer Straße

Der genaue Pflanzstandort an der Stadtrodaer Straße grenzt an den Stadtwald Gera an und ­befindet sich zwischen einer Aufforstungsfläche und einem Forst-/Wanderweg zur Kreuzung Martinshöhe. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald stellt mit ihrem Partner für diese Pflanzaktion, der Firma Fielmann, die drei Bäume bereit. Die Pflanzung bereitet der Fachdienst Stadtgrün vor, der auch die Pflege in den kommenden Jahren gewährleistet. Wenn ­Erhardts Idee verwirklicht wird, werden dieses und nächsten Jahr wohl 33 000 Bäume deutschlandweit gepflanzt.

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