"Erst der Anfang": 10 Bürger in Gera-Aga gründen Initiative gegen Gefängnis-Bau

Gegen den möglichen Neubau der gemeinsamen Justizvollzugsanstalt (JVA) von Thüringen und Sachsen hat sich in dieser Woche in Aga eine Bürgerinitiative gegründet. Sie besteht vorerst aus zehn Männern und Frauen, teilte Mitglied Claudia Große mit. Aber das ist erst der Anfang, sagte sie überzeugt davon, dass sich weitere Einwohner des nördlichen Geraer Ortsteils anschließen werden.

Gegen den möglichen Neubau der gemeinsamen Justizvollzugsanstalt (JVA) von Thüringen und Sachsen hat sich in dieser Woche in Aga eine Bürgerinitiative gegründet. Sie besteht vorerst aus zehn Männern und Frauen, teilte Mitglied Claudia Große mit. "Aber das ist erst der Anfang", sagte sie überzeugt davon, dass sich weitere Einwohner des nördlichen Geraer Ortsteils anschließen werden.

Gegen den möglichen Neubau der gemeinsamen Justizvollzugsanstalt (JVA) von Thüringen und Sachsen hat sich in dieser Woche in Aga eine Bürgerinitiative gegründet. Sie besteht vorerst aus zehn Männern und Frauen, teilte Mitglied Claudia Große mit. "Aber das ist erst der Anfang", sagte sie überzeugt davon, dass sich weitere Einwohner des nördlichen Geraer Ortsteils anschließen werden.

Foto: zgt

Gera-Aga. Ziel sei es, den Gefängnisbau zu verhindern. Als Gründe für ihre Ablehnung gab die Bürgerinitiative an, ein solch großer Komplex mit 940 Haftplätzen und 460 Arbeitsplätzen zerstöre den ländlichen Charakter des Agaer Wohngebiets. Außerdem befürchten die Anwohner eine steigende Kriminalität im Umfeld des Gefängnisses. Außerdem möchten sie sich auch nicht mit dem verbleibenden Restrisiko anfreunden, das von Gefangenen und Inhaftierten im offenen Vollzug ausgehe "Wir sind überzeugt, dass die Vorteile die Nachteile nicht aufwiegen", sagte Claudia Große.

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